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	<title>Kindliche Entwicklung &#8211; liebevollaufwachsen</title>
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		<title>Wackelzahn + Pubertät = Wackelzahnpubertät? Warum dein Kind plötzlich Kopf steht (und wie du ruhig bleibst)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Caroline Bechmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 14:37:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung & Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Kindliche Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Stell dir vor es ist Dienstagmorgen. Du hast es ziemlich eilig, die Kaffeetasse balancierst du noch halbvoll in der Hand und eigentlich müsst ihr nur noch die Schuhe an. „Schatz, zieh bitte deine Sneaker an“, sagst du in deinem allersonnigsten Tonfall. Und dann passiert es: Ein Blick, der Blitze schleudert, die Arme werden fest verschränkt, [&#8230;]]]></description>
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									<p>Stell dir vor es ist Dienstagmorgen. Du hast es ziemlich eilig, die Kaffeetasse balancierst du noch halbvoll in der Hand und eigentlich müsst ihr nur noch die Schuhe an. „Schatz, zieh bitte deine Sneaker an“, sagst du in deinem allersonnigsten Tonfall. Und dann passiert es: Ein Blick, der Blitze schleudert, die Arme werden fest verschränkt, und ein herzliches „Lass mich in Ruhe!“ schallt durch den Flur. &#8222;Geh weg, du Kack-Mama!&#8220; hast du vielleicht auch schon gehört, oder vielleicht wurden bei euch auch schon Türen zugeschlagen und Dinge in Ecken geworfen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Bäm</strong>. Willkommen im Club! Du fragst dich wahrscheinlich gerade: „Ist mein süßes Kleinkind über Nacht durch ein wütendes Pubertier ersetzt worden?“ Keine Sorge, dein Kind ist nicht „kaputt“ und du hast in der Erziehung nicht versagt. Wir stecken mitten in der&nbsp;<strong>Wackelzahnpubertät</strong>. Auch wenn sich diese Phase oft wie ein emotionaler Hindernislauf anfühlt, ist sie eigentlich ein Grund zum Feiern: Dein Kind macht gerade einen riesigen Sprung in seiner Entwicklung. Wir sagen oft:&nbsp;<strong>„Wackeln die Zähne, wackelt die Seele.“</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<h3><strong>Was ist die Wackelzahnpubertät?</strong></h3>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Der Begriff „Wackelzahnpubertät“ ist kein wissenschaftlicher Fachbegriff, sondern eine umgangssprachliche Bezeichnung für verschiedene Entwicklungsprozesse im Vorschul- und frühen Grundschulalter. Viele Eltern erleben diese Zeit dennoch als ähnlich herausfordernd wie die spätere Pubertät. Diese Phase beschreibt eine Zeitspanne zwischen ca. dem <strong>5. und 8. Lebensjahr</strong>. Es ist sozusagen die Brücke zwischen der Autonomiephase des Kleinkindalters und der „echten“ Pubertät.&nbsp;<span style="letter-spacing: 0px; word-spacing: 0em;">Biologisch gesehen ist diese Phase ein echtes Feuerwerk. Neurologische Reifungsprozesse, zunehmende kognitive Fähigkeiten und die soziale Entwicklung sorgen dafür, dass Kinder ihre Umwelt plötzlich anders wahrnehmen, sowie bewerten </span><span style="letter-spacing: 0px; word-spacing: 0em;">und sorgen dafür, dass die Gefühlswelt deines Kindes Kopf steht. Es ist, als würde dein Kind gerade seine „großen Flügel“ ausprobieren: Es will weit fliegen, stellt aber fest, dass das Flattern ganz schön anstrengend ist und es immer wieder den sicheren Hafen, seine Wurzeln und die Verbindung zu dir braucht.</span></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Dein Kind hat Zeit!</strong> Die Entwicklung verläuft extrem individuell. Während bei dem einen schon mit fünf die ersten Milchzähne klappern, lässt sich das andere bis zum siebten Geburtstag Zeit. Vergleiche dein Kind nicht mit dem Nachbarskind, jedes Entwicklungstempo ist genau richtig. Viele Eltern erleben ihr Kind in dieser Zeit als widersprüchlich: Eben noch fordert es lautstark mehr Selbstständigkeit ein, kurz darauf möchte es auf den Schoß, getragen werden oder braucht Unterstützung bei Dingen, die es eigentlich längst kann. Dieses Wechselspiel ist kein Zeichen von Unreife, sondern Ausdruck einer zentralen Entwicklungsaufgabe: Kinder lernen, sich von ihren Eltern zu lösen, ohne die Verbindung zu verlieren.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<h3><strong>Wissenschafts-Check: Drei Säulen der Veränderung</strong></h3>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Um dein Kind feinfühlig begleiten zu können, hilft ein Blick hinter die Kulissen. Das Gehirn entwickelt sich in dieser Zeit rasant weiter. Besonders Bereiche, die für Emotionsregulation, Impulskontrolle, Perspektivübernahme und soziales Denken wichtig sind, machen große Entwicklungsschritte und diese Veränderungen findet auf mehreren Ebenen gleichzeitig statt:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:list --></p>
<ul class="wp-block-list">
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<ul class="wp-block-list"><!-- wp:list-item --></ul>
</li>
</ul>
<ul class="wp-block-list">
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Körperlich:</strong>&nbsp;Es beginnt meist mit dem Zahnwechsel, der sich über Jahre zieht. Dazu kommen häufig ordentliche Wachstumsschübe, oft eine veränderte Motorik und häufig auch ein immenser Bewegungsdrang. Auch das Thema&nbsp;<strong>Aufklärung</strong> rückt immer mehr in den Fokus: Kinder bemerken z.B. körperliche Unterschiede intensiver und stellen häufiger Fragen wie „Wo komme ich eigentlich her?“. Das ist ein völlig gesunder Teil der körperlichen Identitätsfindung.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><!-- /wp:list-item --><!-- wp:list-item --></p>
<ul class="wp-block-list">
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kognitiv:</strong> Das Gehirn lernt u.a. das <strong>Verständnis von Gleichzeitigkeit</strong>. Ein z.B. 7-jähriges Kind kann nun begreifen, dass eine Person gleichzeitig wütend auf jemanden sein und ihn dennoch liebhaben kann. Auch der <strong>Perspektivwechsel</strong> wird immer besser möglich: Dein Kind lernt, die Welt durch die Augen eines Freundes zu sehen, das ist ein Meilenstein für die Empathie! Viele Kinder entwickeln in dieser Phase außerdem einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Plötzlich wird genau beobachtet, wer wie viel bekommt, wer welche Regeln einhalten muss und ob Erwachsene sich selbst an ihre Vorgaben halten. Sätze wie „Das ist unfair!“ oder „Warum darf sie das und ich nicht?“ gehören deshalb häufig zum Familienalltag. Dahinter steckt oft die wachsende Fähigkeit Regeln, Moral und soziale Beziehungen differenzierter zu betrachten.&nbsp;</li>
</ul>
</li>
</ul>
<div>&nbsp;</div>
<ul class="wp-block-list">
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Emotional:</strong> Willkommen in der Welt der Gefühlsstürme! Emotionen werden viel feinfühliger und intensiver wahrgenommen. Viele Kinder schwanken zwischen riesigem Selbstbewusstsein („Ich kann das allein!“) und neuen, tiefen Ängsten. Besonders wichtig: <strong>Soziale Vergleiche</strong> gewinnen immer mehr an Bedeutung. Dein Kind fragt sich z.B.: „Wer bin ich im Vergleich zu den anderen?“ Häufig nutzen Kinder diese Vergleiche nicht, um anzugeben, sondern um seine eigene soziale Identität innerhalb der Peer-Group zu formen. Gleichzeitig wird die Meinung anderer Kinder immer wichtiger. Freundschaften werden intensiver erlebt, Konflikte können stärker belasten und Ablehnung wird oft viel bewusster wahrgenommen als noch im Kindergartenalter. Viele Kinder wirken deshalb empfindlicher, obwohl sie innerlich eigentlich gerade mehr Stärke und Eigenständigkeit entwickeln.&nbsp;</li>
</ul>
</li>
</ul>
<div>&nbsp;</div>
<ul class="wp-block-list">
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Perfektionismus:</strong> Mit der zunehmenden <strong>Selbstwahrnehmung</strong> wächst bei vielen Kindern auch der Anspruch an sich selbst. Manche reagieren plötzlich frustriert, wenn etwas nicht sofort gelingt, vergleichen sich mit anderen oder haben Angst Fehler zu machen. Eltern erleben ihr Kind dann manchmal überraschend empfindlich oder selbstkritisch. Auch das gehört häufig zu den Entwicklungsschritten dieser Lebensphase.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<div>&nbsp;</div>
<ul class="wp-block-list">
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Diskussionsfreude:</strong> Viele Eltern berichten, dass ihr Kind plötzlich über alles <strong>diskutieren</strong> möchte. Was früher einfach akzeptiert wurde, wird nun hinterfragt. Das liegt unter anderem daran, dass Kinder beginnen, Zusammenhänge besser zu verstehen und eigene Standpunkte zu entwickeln. Diskussionen sind daher oft ein Zeichen von Entwicklung und nicht automatisch mangelnde Kooperation.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<div>&nbsp;</div>
<ul class="wp-block-list">
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Schulkind-Dilemma:</strong> Mit dem Schuleintritt verändert sich häufig auch die <strong>Rolle des Kindes.</strong> Es soll selbstständiger werden, Verantwortung übernehmen und neue soziale Anforderungen bewältigen. Gleichzeitig braucht es aber weiterhin viel emotionale Unterstützung. Viele Konflikte entstehen genau aus diesem Spannungsfeld: Von außen wirkt das Kind schon groß, innerlich braucht es jedoch oft noch genauso viel Sicherheit wie früher.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<div>&nbsp;</div>
<p><strong>Fazit:</strong> Viele Verhaltensweisen der Wackelzahnpubertät entstehen genau deshalb, weil Kinder gleichzeitig mehr Selbstständigkeit wollen und mehr Sicherheit brauchen.</p>
<p><!-- /wp:list-item --></p>
<p><!-- /wp:list --><!-- wp:paragraph --></p>
<h3><strong>Der „Du Kack-MaPa“-Moment: Ein Fallbeispiel aus der Praxis</strong></h3>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Lerne Tom kennen. Tom ist sieben Jahre, stolzer Besitzer mindestens einer Zahnlücke und eigentlich ein echtes &#8222;Herzblatt&#8220;, so beschreibt ihn seine Mutter immer wieder. Doch heute beim Abendessen eskaliert es. Tom möchte den roten Becher, der aber in der Spülmaschine steht. Als sein Papa den blauen vorschlägt, explodiert er: „Du blöder Kack-Papa, du bist so gemein!&#8220;</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><b>Was ist hier passiert? </b>Tom steckt im&nbsp;<strong>Spannungsfeld zwischen Selbstwirksamkeit und Verbindung</strong>. Er will selbst entscheiden (Flügel), spürt aber gleichzeitig die Ohnmacht, dass er die Situation nicht kontrollieren kann. Als „MaPa“-Einheit (Mama und Papa) fühlen wir uns hier oft angegriffen. Doch das Schimpfwort ist in diesem Moment kein Zeichen von mangelndem Respekt, sondern ein hilfloser Versuch Autonomie auszudrücken. Hinter dem „Du Kack-MaPa“ steckt eigentlich: „<i><b>Ich bin gerade völlig überfordert mit meinen Gefühlen und brauche dich, um wieder sicher zu landen.“&nbsp;</b></i></p>
<p>Besonders herausfordernd ist dabei, dass Kinder in diesem Alter ihre Gefühle zwar immer differenzierter wahrnehmen, sie aber noch nicht zuverlässig regulieren können. Sie verstehen bereits viel mehr als früher, verfügen aber noch nicht über die emotionalen Fähigkeiten eines Jugendlichen oder Erwachsenen. Genau dadurch entsteht häufig die <strong>Diskrepanz</strong> zwischen dem, <strong>was Kinder wollen</strong>, und dem, was sie in belastenden Situationen <strong>tatsächlich umsetzen können.</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<h3><strong>Warum das Ganze für uns Eltern so anstrengend ist</strong></h3>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Seien wir ehrlich: Diese Phase ist ein für viele Kraftakt. Routinen, die eine Zeit lang funktioniert haben, greifen plötzlich nicht mehr. Die vielen starken Gefühlsmomente gehören immer mehr zur Tagesordnung und fordern unsere Geduld bis aufs Äußerste.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Es ist okay, wenn du dich ausgelaugt fühlst. Es ist okay, wenn du menschlich reagierst und auch mal laut wirst, ungeduldig bist oder einfach nicht mehr &#8222;tragen&#8220; kannst. Aber denk daran: Machtkämpfe können die Verbindung zerstören, zumindest negativ beeinflussen. Und ein Ziel sollte auch nicht sein den Willen des Kindes zu brechen, sondern immer&nbsp;<strong>Konflikte in Verbindung zu lösen</strong>. Dein Kind braucht dich gerade jetzt als sicheren Anker, wenn sein eigener emotionaler Ozean peitscht. Nicht selten berührt die Wackelzahnpubertät auch unsere eigenen Themen: Wenn Kinder diskutieren, Grenzen testen oder starke Gefühle zeigen, kann das bei Erwachsenen Stress, Hilflosigkeit oder alte Erfahrungen aktivieren. Deshalb geht es in dieser Phase nicht nur um die Entwicklung des Kindes, sondern oft auch darum, wie wir selbst mit Konflikten, Emotionen und Kontrollverlust umgehen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<h3>Deine Impulse für mehr Leichtigkeit im Alltag</h3>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Wie kommt</strong> <strong>ihr nun stressfreier durch diese Zeit? Hier sind meine bindungsorientierten Impulse für dich:</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:list --></p>
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</ul>
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<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Haltung bewahren:</strong>&nbsp;Sieh das Wissen um diesen Entwicklungsschritt als deinen persönlichen „Beziehungsbooster“: Es ist eine Phase und zum Glück kein Dauerzustand.</li>
</ul>
</li>
</ul>
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<ul class="wp-block-list">
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gefühle begleiten:</strong>&nbsp;Dein Kind wandert oft zwischen „Wutvulkan“ und „Tränenmeer“. Nimm diese intensiven Emotionen an, statt sie zu unterdrücken und hilf deinem Kind, die Wut sicher rauszulassen, ohne sich oder jemand anderen zu verletzen.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><!-- /wp:list-item --><!-- wp:list-item --></p>
<ul class="wp-block-list">
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Spielen statt Schimpfen:</strong>&nbsp;Humor ist häufig die beste Medizin! Wenn der Socken-Machtkampf droht, lass die Socken doch mal „sprechen“ oder macht ein Wettrennen daraus, ja auch bei Grundschulkindern kommen lustige Spiele noch gut an, denn Kinder nutzen gemeinsame Quatschspiele als Beziehungszeit! Und spielerische Leichtigkeit nimmt dem Konflikt oft den Wind aus den Segeln, bevor er eskaliert.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><!-- /wp:list-item --><!-- wp:list-item --></p>
<ul class="wp-block-list">
<li style="list-style-type: none;">
</li><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Raus aus dem Machtkampf:</strong>&nbsp;Wenn du merkst, dass ihr euch verkeilt, dann nutze köprerorientierte Regulierungsstrategien, wie eine bewusste Atmung, mit den Füßen erden, ein Glas Wasser trinken oder z.B. die 5,4,3,2,1 Methode. Und sobald du dich reguliert hast, sucht gemeinsam nach Lösungen („Wie können wir das Problem mit dem Becher lösen?“), statt auf dein Recht als „Bestimmer“ zu pochen.</li></ul></ul><div><br></div><ul class="wp-block-list"><ul class="wp-block-list"><li><strong style="background-color: transparent; letter-spacing: 0px; word-spacing: 0em;">Vertrauen statt Strafe:</strong><span style="background-color: transparent; letter-spacing: 0px; word-spacing: 0em;">&nbsp;Setze auf die&nbsp;</span><strong style="background-color: transparent; letter-spacing: 0px; word-spacing: 0em;">Kraft der Grenze/Orientierung. </strong><span style="background-color: transparent; letter-spacing: 0px; word-spacing: 0em;">Grenzen und Orientierung schenken oft Sicherheit. Grenzen setzen bedeutet hier v.a. klare, kindgerechte Aussagen, um seine eigenen Grenzen zu wahren, ohne das Kind zu beschämen. Vertrauen in die Entwicklung deines Kindes ist nachhaltiger als jede Strafe.</span></li>
</ul>

</ul>
<p><!-- /wp:list-item --><!-- wp:list-item --></p>
<div>&nbsp;</div>
<p><strong>So herausfordernd die Wackelzahnpubertät sein kann:</strong> Nicht jedes auffällige Verhalten lässt sich allein durch diese Entwicklungsphase erklären. Wenn ein Kind über längere Zeit stark leidet, extreme Ängste entwickelt, dauerhaft aggressiv wirkt oder erhebliche Schwierigkeiten im Alltag zeigt, kann es sinnvoll sein, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.</p>
<p><!-- /wp:list-item --></p>
<p><!-- /wp:list --><!-- wp:paragraph --></p>
<h3><strong>Mein Fazit: Nutzt die Wackelzahpubertät, um gemeinsam zu wachsen!</strong></h3>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wenn wir mal ehrlich sind, dann ist die Wackelzahnpubertät eine wertvolle Zeit. Für dich und dein Kind. Dein Kind lernt gerade, wer es/sie ist, wie Freundschaften funktionieren und wie es/sie auf eigenen Beinen steht. Ja, es wackeln die Zähne, aber manchmal wackelt eben auch die &#8222;Seele&#8220; und genau dafür braucht es deine emotionale Präsenz und Begleitung. Und wir Eltern lernen in jeder Entwicklungsphase dazu, wir wachsen mit. Wir lernen uns und unsere Kinder besser kennen. Und letztlich macht das Beziehung und tiefe, vertrauensvolle Verbindung aus: Auch in anstrengenden und kräftezehrenden Phasen zusammen in eine Richtung zu schauen und diese gemeinsam zu meistern.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><b>Wenn du merkst, dass du Unterstützung brauchst, um aus der Spirale von Streit und Machtkämpfen auszusteigen, bin ich für dich da. Schau gerne meine Angebote für Eltern und Fachkräfte an.</b></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Btw: Du machst das toll. Bleib in Verbindung!</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Liebe Grüße, Caro</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Deine Familienexpertin</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>								</div>
					</div>
				</div>
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		<title>Sauberkeitsentwicklung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Caroline Bechmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 11:28:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kindliche Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung & Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Sache mit der Auscheidungsautonomie &#8211; Das ist gar nicht so leicht und es gibt echt viele Mythen. Vorab: Bitte lies das Highlight „Sauberkeitsentwicklung“ auf meinem Instagramkanal @liebevoll.aufwachsen. Vorab Part 2: Ausscheidungskommunikation ist in diesem Beitrag nicht berücksichtigt, es geht hier um Kinder, die schon länger eine Wegwerf-Windel tragen oder getragen haben. Vorab Part 3: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3105" class="elementor elementor-3105" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Die Sache mit der Auscheidungsautonomie &#8211; Das ist gar nicht so leicht und es gibt echt viele Mythen.</p>								</div>
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					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vorab:</h6>				</div>
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									<p>Bitte lies das Highlight „<a class="ZbI-- mzSg8" href="https://www.instagram.com/s/aGlnaGxpZ2h0OjE3ODkzMTcyODcyNTg5NTUy?story_media_id=2373491418676836266&amp;utm_medium=copy_link" target="_blank" rel="noopener" data-hook="web-link"><u>Sauberkeitsentwicklung</u></a>“ auf meinem Instagramkanal <a class="ZbI-- mzSg8" href="https://www.instagram.com/liebevoll.aufwachsen/?hl=de" target="_blank" rel="noopener" data-hook="web-link"><u>@liebevoll.aufwachsen</u></a>.</p>								</div>
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					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vorab Part 2:</h6>				</div>
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									<p>Ausscheidungskommunikation ist in diesem Beitrag nicht berücksichtigt, es geht hier um Kinder, die schon länger eine Wegwerf-Windel tragen oder getragen haben.</p>								</div>
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					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vorab Part 3:</h6>				</div>
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									<p><strong><u>Kinder brauchen kein Töpfchentraining!</u></strong> Vor allem nicht von Laien &#8211; wenn es irgendwelche organischen oder psychischen Probleme geben sollte, dann klärt das bitte mit entsprechendem Fachpersonal ab &#8211; Kinderärzt*e, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen.</p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Hintergrund:</h5>				</div>
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-cjq4d" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Viele Kinder mussten bis in die 70iger Jahre ein Töpfchentraining machen. Hierfür wurden die Kinder schon in einem Alter von 6 Monaten auf ein Töpfchen gesetzt, um sie daran zu gewöhnen. Erst durch die Einwegwindel, welche Anfang der 60iger erfunden wurde und ab den 70igern in Deutschland verkauft wurde, kam es zum Umdenken. Die Wegwerfwindel führte dazu, dass viele Eltern ihren Kindern mehr Zeit für die individuelle Sauberkeitsentwicklung gaben. Allerdings mussten sich viele Kinder einfach später einem Training unterziehen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-dnl94" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Zum Vergleich: In anderen Kulturen ist das anders. In anderen Kulturen achten viele Eltern bspw. von Anfang an auf die kindlichen Ausscheidungssignale. Signale, die auf eine baldige Ausscheidung hinweisen. In den ersten ca. 3 Monaten verfügen Neugeborene über einen Schutzreflex (z.B. schreien und ruckartige Bewegung), welcher auf eine baldige Ausscheidung hinweist. Durch das Erkennen dieses Reflexes bzw. später dieses Signals können Eltern entsprechend reagieren (Stichwort Ausscheidungskommunikation, auf welche ich hier allerdings nicht näher eingehen werde).</span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-c7a5124 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="c7a5124" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zurück zum Thema "Töpfchentraining"</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-18ad674 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="18ad674" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-6lbsj" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Es gibt Studien, wie z.B. die Zürcher Longitudinalstudie, die aufzeigen, dass ein frühes Töpfchentraining nicht dazu geführt hat, dass die an der Studie teilnehmenden Kinder früher &#8222;trocken&#8220; waren, als die teilnehmenden Kinder ohne Training. Daher kann man sagen, dass ein frühes Töpfchentraining die Entwicklung der Blasen- und Darmkontrolle nicht vorantreibt oder beschleunigt (Quelle: <a class="ZbI-- mzSg8" href="https://www.remo-largo.ch/assets/uea_69_remolargo.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-hook="web-link"><u>Largo, R. H. &amp; Jenni, O.K., 2005</u></a>).</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-dlbc" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ergo bringt ein Töpfchentraining nichts, wenn Kinder hierfür nicht die notwendige körperliche, kognitive und emotionale (Angst vor der Toilette) Reife besitzen. Kinder benötigen eine bestimmte Reife, um kontrolliert den Darm und die Blase zu entleeren. Dieser sehr individuelle Entwicklungsprozess kann durch Erziehungsmaßnahmen nicht beeinflusst werden, zumindest nicht positiv.<br /><br /><strong>Negativ schon: </strong>Druck durch Training oder Belohnungssysteme bei solch einem sensiblen Thema kann schnell zu negativen Konsequenzen führen. Kinder könnten bspw. Versagensängste entwickeln oder Angst vor der Situation und dieser aus dem Weg gehen. Mein Apell: Lasst euren Kindern die notwendige Zeit und bietet ab den ersten Interessensignalen den Toilettengang oder das Töpfchen an, ohne Druck und Zwang. </span></p></div>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">
Mögliche negative Folgen eines (frühen) Töpfchentrainings (wenn ein Kind dazu noch nicht bereit war): </h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-de882ae elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="de882ae" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-7qkkd" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Wenn ein Kind mit Zwang und Druck und ohne notwendiges Bewusstsein einem Töpfchentraining ausgesetzt wird, was häufig mit Belohnungssystemen untermauert wird, dann kann es zu Abwehrverhalten seitens des Kindes kommen, Angst vor der Situation und dadurch halten viele Kinder dann die Ausscheidungen zurück oder Angst vor möglichen Konsequenzen, wenn sie in die Hose gemacht haben. Oftmals liegt der Fokus dann nur noch auf den Ausscheidungen und das beeinflusst natürlich die Gefühlswelt aller Beteiligten. Bei vielen Kindern kommt es in Stresssituationen oder bei Veränderungen zu &#8222;Rückfällen&#8220; &#8211; also dass die Kinder wieder sehr oft in die Hose machen. </span></p></div><div data-hook="rcv-block18">Kinder benötigen nun mal eine bestimmte Reife, um ihre Ausscheidungen bewusst kontrollieren zu können und diese Reife können andere nicht von außen steuern oder beschleunigen.</div><div data-hook="rcv-block19"> </div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-6ades" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Wenn wir uns mal die Zürcher Longitudinalstudie näher anschauen und hierbei unser Augenmerk mal nur auf die Eigeninitiative richten, also ab wann Kinder Interesse für die Toilette bzw. am Töpfchen zeigen, dann zeigen die Ergebnisse, dass die meisten Kinder ca zwischen 24 bis 36 Monaten damit angefangen haben (nähere Infos und <a class="ZbI-- mzSg8" href="https://www.uniklinik-ulm.de/fileadmin/default/Kliniken/Kinder-Jugendpsychiatrie/Praesentationen/Rau_2014_IndividuelleUnterschiede_2.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-hook="web-link"><u>Quelle</u></a><u> &#8211; Folie 10</u>). </span></p></div><div data-hook="rcv-block22">Manche Eltern bieten ihren Kindern früher schon Alternativen an und das ist auch absolut in Ordnung, wenn das Kind Interesse zeigt. Es gibt aber auch einige ältere Kinder, die v.a. nachts noch die Windel brauchen. So lange körperlich und psychisch alles &#8222;okay&#8220; ist, braucht es keinerlei Unterstützung oder ähnliches von außen. Kinder brauchen einfach Zeit. Manche mehr als andere. Was ich euch damit sagen will? Macht euch da wirklich keinen Stress und vergleicht euch nicht mit anderen Familien. Lasst euch auch keinen Druck von Kitas usw. machen, die erwarten, dass ein Kind im Kindergarten ohne Windel zu sein hat. Solche Forderungen gibt es bei diversen Kitas noch. Diesen Einrichtungen würde ich dann Fortbildungen im Bereich der kindlichen Entwicklung empfehlen.</div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d4f60e1 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="d4f60e1" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wann ist ein guter Zeitpunkt für die Unterstützung der Auscheidungsautonomie?</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-2254f77 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="2254f77" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-7hqf3" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Grundsätzlich von Anfang an. Im Grunde fängt die Auscheidungsautonomie beim Wickeln an (wenn ihr wickelt) und bei jeglichen Hygienemaßnahmen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-3ctnq" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb"><strong>Diese könnt ihr so oft es geht positiv gestalten:</strong> Ohne Druck, ohne Zwang, ohne Hektik (Ja, ich weiß&#8230; funktioniert natürlich nicht immer, aber viele positive Erfahrungen legen den Grundstein für die weitere Sauberkeitsentwicklung).</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-6h3jm" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Sobald dein Kind Interesse am Töpfchen, der Toilette oder dem Vorgang zeigt, kannst du dieses Interesse aufgreifen und anfangen dein Kind dabei zu unterstützen. Schaut z.B. passende Bilderbücher an, stellt Töpfchen oder Sitze für die Toilette bereit &#8211; also macht es euren Kindern so einfach wie möglich. Stellt Fragen, redet darüber, zeigt wie das funktioniert und freut euch mit euren Kindern über jeden Entwicklungsfortschritt. Achte auf dein Kind und darauf, ob deinem Kind der Ausscheidungsprozess an sich bewusst ist. Kann dein Kind sich diesbezüglich sprachlich ausdrücken oder kannst du es durch Mimik und Gestik? Sobald dein Kind die Entleerung der Blase und/oder des Darms bewusst merkt und kontrollieren kann, kannst du deinem Kind regelmäßig den Toilettengang anbieten und schauen, ob dein Kind auch emotional dazu bereit ist. </span></p></div><div data-hook="rcv-block29"><strong>Ab wann das eintritt?</strong> Puh, in meinem Highlight nenne ich ein paar Zahlen, aber Kinder sind so unterschiedlich und wenn wir jetzt mal nur von Kindern ausgehen, die an die Windel gewöhnt wurden, dann sagen theoretische Ansätze, dass viele Kinder ca zwischen 18 &#8211; 36 Monate den Darm bzw. die Blase kontrolliere können. Ob sie schon wollen ist eine andere Frage.</div><div data-hook="rcv-block30"> </div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-e6mas" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">&#8222;Trocken werden&#8220; (ich mag den Begriff nicht) &#8211; Die Sauberkeitsentwicklung ist ein Reifeprozess und sollte kein Erziehungsziel sein. Kinder müssen bestimmte körperliche Vorgänge spüren, erkennen und sich bewusst machen und später kontrollieren und steuern können, damit sie den Gang auf die Toilette (oder Töpfchen) schaffen. </span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-749926a elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="749926a" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Nun noch ein paar Fakten: </h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-029efde elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="029efde" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-4cl4v" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Die Darmentleerung wird früher bewusster wahrgenommen als die Blasenentleerung. Gründe sind zum einen die Häufigkeit der Abgabe (die Blase wird häufiger entleert) und die Ankündigung der Abgabe (vor der Darmentleerung spüren Kinder z.B. ein Drücken im Bauch). Daher ist es für Kinder auch schwieriger die Blase zu kontrollieren, weil die „Vorboten“ nicht so deutlich sind. Ein erster Schritt des Reifeprozesses ist, dass Kinder beginnen, die Darmtätigkeit oder den Abgang wahrzunehmen und zu kommunizieren.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-10qjh" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Da die Blase häufiger entleert wird (ca. 10 mal am Tag) und es keine eindeutigen Ankündigungen gibt, müssen Kinder hier auf ausdifferenzierte Nervenverbindungen zwischen Gehirn und Blase zurückgreifen. Das Wahrnehmen des Harndrangs geschieht bei vielen Kindern ca zwischen dem 18. &#8211; 24. Monat. Ein erster wichtiger Entwicklungsschritt ist es, wenn Kinder im Nachhinein sagen, dass sie „Pipi gemacht“ haben. Diese Entwicklung können Eltern nun bestärken, aber nicht beschleunigen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-3joar" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ab hier können Eltern genauer hinsehen und dem Kind bei ersten Anzeichen das Töpfchen oder die Toilette anbieten. Bitte nicht schimpfen, wenn’s daneben geht, bei mind. 10 Blasenentleerungen über den Tag hinweg ist einmal oder mehrfach daneben nicht schlimm. Auch sind „Rückfälle“ (durch vertieftes spielen, Krankheiten, Stress) vollkommen normal und sollten gelassen gesehen werden.</span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-a860a8f elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="a860a8f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen?</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4d01b2c elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="4d01b2c" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-2isj" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Im ersten Schritt können sich Eltern den Druck nehmen und von der Vorstellung oder Erwartungshaltung verabschieden, dass ihr Kind mit so oder so vielen Jahren auf die Toilette gehen muss. Nehmt euch den Druck raus.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-ef2a6" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Eltern können Vorbild sein und die Hygiene ihrer Kinder positiv gestalten. Waschen, wickeln usw. kindgerecht und spielerisch umsetzen &#8211; geht nicht immer, ist mir bewusst, aber oft 🙂 Gebt euren Kindern die Chance all die Dinge mit Spaß zu besetzen und bewahrt die kindliche Neugier. Kinder lernen mit allen Sinnen und spielerisch.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-cv1i6" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Achtet auf die Signale und Interessen eurer Kinder und wenn ihr merkt, dass euer Kind Initiative zeigt, dann greift sie auf und unterstützt euer Kind: Holt passende Bilderbücher, Fingerspiele, singt passende Lieder, spielt mit Puppen passende Rollenspiele, stellt Fragen und beantwortet Fragen, nehmt die Angst vor der Toilette oder dem Töpfchen usw.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-t62t" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Natürlich könnt ihr jederzeit Alternativen zur Windel etablieren: Zumindest versuchen könnt ihr es. Ihr könnt Töpfchen ins Bad stellen und schauen wie eure Kinder darauf reagieren. Ihr könnt eine Puppe ins Töpfchen machen lassen usw.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-5u6ih" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Je älter ein Kind ist, desto eher könnt ihr darüber sprechen. Bei Ängsten fragt nach. Versucht die Ängste zu erkennen und nehmt sie ernst. Fragt eure Kinder was sie brauchen, damit sie z.B. auf die Toilette gehen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-1j616" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Sobald ihr erkennt, dass eure Kinder Eigeninitiative zeigen, macht es ihnen so einfach wie möglich: leicht zugängliche Töpfchen, Klamotten sollten schnell an- und auszuziehen sein und fragt eure Kinder am Anfang regelmäßig, ob sie mal auf die Toilette müssen, denn oftmals vergessen Kinder im Spiel dass sie müssen. Viele Kinder sind sehr vertieft im Spiel, so dass sie kurz vor knapp den Blasendruck spüren und dann kanns schnell mal in die Hose gehen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-acn0f" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Keinen Druck aufbauen</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-91a4v" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Es braucht auch keine Belohnungssysteme &#8211; ehrliche Wertschätzung oder Mitfreude reichen oft aus.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-d26iq" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Für viele Eltern von älteren Kindern (4-5 Jahre) fühlt es sich, aufgrund der gesellschaftlichen Erwartungs- und Normvorstellung unangenehm an, wenn ihr Kind noch nicht durchweg ohne Windel zurecht kommt. Auch hier: Wann eine Indikation für eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung in Frage kommt, kann ich in diesem Blogartikel nicht beantworten, aber sobald ihr euch unsicher fühlt fragt bei entsprechenden Fachpersonen (Kinderarzt/Ärztin) nach, klärt eure Bedenken ab und lasst euch allerdings von eurem Gegenüber nicht unter Druck setzen. Die Fachliteratur zu diesem Thema besagt, dass die meisten Kinder zwischen 3 bis 4 Jahren ganz auf die Windel verzichten können und wollen und dass zu Beginn des 5. Lebensjahres noch ca. 10% der Kinder häufig für das große Geschäft eine Windel benötigen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-cls7n" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Im Verlauf des 4. Lebensjahres brauchen dann auch immer mehr Kinder nachts die Windel nicht mehr. </span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e20e934 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="e20e934" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Mögliche Reifezeichen des Kindes: </h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-af8a934 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="af8a934" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-dtsvb" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Kind zeigt Interesse am Vorgang, am Töpfchen oder der Toilette. Bspw.: Du warst auf der Toilette und dein Kind stellt Fragen 🙂 </span></p></div><div data-hook="rcv-block63">Kind zeigt Eigeninitiative: Will mal auf die Toilette oder zieht das Töpfchen aus dem Eck oder will die Windel mal weg haben.</div><div data-hook="rcv-block65"> </div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-v991" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Dein Kind macht die Ausscheidung bemerkbar: Sagt z.B. dass die Windel voll ist oder kommuniziert das auf eine andere Weise. Somit ist deinem Kind die Blasen- oder Darmentleerung bewusst. </span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-0ca4ecb elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="0ca4ecb" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Fazit: </h4>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-3fe880f elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="3fe880f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal">
<p id="viewer-2h0dd" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Die Auscheidungsautonomie ist ein Reifeprozess und dieser ist von verschiedenen Entwicklungsprozessen abhängig (z.B. körperlich, organisch, emotional und kognitiv) und diesen Prozess kann man als Eltern von außen nicht kontrollieren, steuern oder beschleunigen. Muss man auch nicht.</span></p>
</div>
<div data-breakout="normal">
<p id="viewer-e86q6" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ob ihr euren Kindern regelmäßig Alternativen anbietet, um zu sehen wie das Interesse ist oder ob ihr erst auf Eigeninitiative des Kindes wartet ist glaube ich egal. Hauptsache es wird kein Druck aufgebaut und dieser wichtige und individuelle Entwicklungsprozess wird nicht zu einem von Erwachsenen gesetzten Erziehungsziel.</span></p>
</div>
<div data-breakout="normal">
<p id="viewer-6g2jp" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb"><strong>Zum Abschluss:</strong> Dieser Blogbeitrag thematisiert nicht das Abhalten, sondern hier geht es um Kinder, die an die Windel gewöhnt sind. </span></p>
</div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-99a55da elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="99a55da" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-7cp9" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><strong><span class="B6ypb">Quellen</span></strong></p></div><div data-breakout="normal"><div id="viewer-duj6m" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><a class="ZbI-- mzSg8" href="https://www.remo-largo.ch/assets/uea_69_remolargo.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-hook="web-link"><u>https://www.remo-largo.ch/assets/uea_69_remolargo.pdf</u></a></div></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-63kg7" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb"><a class="ZbI-- mzSg8" href="https://www.remo-largo.ch/assets/uea_66_remolargo.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-hook="web-link"><u>https://www.remo-largo.ch/assets/uea_66_remolargo.pdf</u></a> </span></p></div>								</div>
					</div>
				</div>
				</div>
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		<title>Bindungsfakten</title>
		<link>https://liebevollaufwachsen.de/bindungsfakten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Caroline Bechmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 10:48:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kindliche Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Der Hunger des kleinen Kindes nach Liebe und Gegenwart seiner Mutter ist so groß wie der Hunger nach Essen&#8230;&#8220; John Bowlby Bindung. Bindung ist ein Grundbedürfnis. Bindung ist ein Grundbaustein für Entwicklung. Bindung ist wie ein durchsichtiges, starkes Band zwischen Eltern und Kind. Diese Verbindung schenkt dem Kind Sicherheit, seine Umgebung angstfrei zu erforschen und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2877" class="elementor elementor-2877" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-0a387f5 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="0a387f5" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
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			<p class="elementor-blockquote__content">
				"Der Hunger des kleinen Kindes nach Liebe und Gegenwart seiner Mutter ist so groß wie der Hunger nach Essen..." 			</p>
							<div class="e-q-footer">
											<cite class="elementor-blockquote__author">John Bowlby</cite>
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					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-be84002 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="be84002" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Bindung. Bindung ist ein <strong>Grundbedürfnis</strong>. Bindung ist ein Grundbaustein für Entwicklung. Bindung ist wie ein durchsichtiges, <strong>starkes Band </strong>zwischen Eltern und Kind. Diese Verbindung schenkt dem Kind <strong>Sicherheit</strong>, seine Umgebung angstfrei zu erforschen und bei Bedarf Kraft zu tanken.</p><p>Eine sichere Bindung (Bowlby Bindungstheorie) kann sich sehr <strong>positiv</strong> auf das Leben eines Kindes auswirken. Studien belegen zum Beispiel, dass <strong>freundschaftliche Beziehungen</strong> zu Gleichaltrigen positiver geführt werden können, dass Kinder häufiger und früher <strong>Empathie</strong> zeigen, ein größeres <strong>Emotionsverständnis</strong> besitzen und ein höheres <strong>Selbstwertgefühl</strong> haben.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-0f4669b elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="0f4669b" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wie fördert man eine Bindung?</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-6b9caf3 elementor-icon-list--layout-traditional elementor-list-item-link-full_width elementor-widget elementor-widget-icon-list" data-id="6b9caf3" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="icon-list.default">
							<ul class="elementor-icon-list-items">
							<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Bedürfnisse des Kindes erkennen und stillen: Hunger, Durst, volle Windel, Müdigkeit, Nähe, Zuneigung usw.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Emotionen wahrnehmen und schnell und angemessen reagieren (z.B. Trost spenden, Wut zulassen und das Kind begleiten).</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Ängste des Kindes ernst nehmen und gemeinsam Lösungen finden, die für das Kind hilfreich sind.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Verständnis zeigen und über Gefühle sprechen bzw. authentisch vorleben.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Sei ein sicherer Hafen für dein Kind und lasse es forschen und Erfahrungen sammeln. Sei dennoch jederzeit erreichbar sein.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Anregungen und einen stressfreien Spielraum schaffen, damit das Kind sich selbstwirksam ausleben kann und seine Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen kennenlernt.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Spiel nicht steuern sondern unterstützen.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Wertschätzung, Respekt, Anerkennung und das Kind annehmen, wie es ist.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Mut machen, Neues zu lernen und Vertrauen in die Fähigkeiten des Kindes haben.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">seiner Vorbildfunktion bewusst sein, v.a. wenn es um Grenzen und Konsequenzen geht. Künstlich Grenzen setzen ist unnötig („iss deinen Teller auf“). Konsequenzen sollten der Situation angepasst und für das Kind verständlich sein. Zu schnell werden Kinder mit Konsequenzen überfordert, da Kinder vieles aus kognitiven Gründen noch nicht überblicken können.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Positive Kommunikation (Verneinungen vermeiden &amp; dem Kind klar sagen, welche Handlungsmöglichkeiten es hat).</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">viele Möglichkeiten für positive Emotionen &amp; Interaktion bieten.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">In vermeintlich schwierigen Situationen dem Kind als Begleiter beistehen, doch das Kind seine Fähigkeiten kennenlernen lassen. Durch häufige und positive Interaktionen mit deinem Kind (zB beim Spielen).</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Durch Feingefühl ggü. deinem Kind und einer offenen Kommunikation, in der Gefühle transparent gezeigt und akzeptiert werden (d.h. auch Gefühle wie Wut sind erlaubt, normal und werden begleitet).</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Indem du aufmerksam ggü. den Verhaltensweisen des Kindes bist (Aufmerksamkeit schenken ist besser als pures Lob).</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Versuche das Bindungsverhalten deines Kindes kennenzulernen (Signale deines Kindes bei Angst, Wut oder Hunger unterscheiden).</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Knüpfe deine Zuneigung, Aufmerksamkeit und Wertschätzung nicht an Bedingungen (z.B. nur wenn das Kind sein Zimmer aufgeräumt hast, umarmst du es).</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Versuche die Bedürfnisse hinter dem gezeigten Verhalten zu erkennen.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Schenke deinem Kind Nähe.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Begegne deinem Kind auf Augenhöhe (z.B. in einer Situation, in der dein Kind wütend ist. Wenn du auf Augenhöhe gehst und deinem Kind mit offenen Armen signalisiert, dass es jederzeit zu dir kommen kann und in den Arm genommen wird, wird sich dein Kind mit seinen Gefühlen angenommen fühlen).</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">positive Formulierungen deiner Aussagen, die klar sind, helfen deinem Kind im Alltag weiter.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Lass dein Kind seine Umwelt erkunden und sich ausprobieren (zb beim Essen). Das fördert die Selbstbestimmung, Selbständigkeit und die Kinder lernen ihre Fähigkeiten, Bedürfnisse kennen.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Tragen, Stillen und ganz viel Körperkontakt.</span>
									</li>
						</ul>
						</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-8d3ef7e elementor-blockquote--skin-border elementor-widget elementor-widget-blockquote" data-id="8d3ef7e" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="blockquote.default">
							<blockquote class="elementor-blockquote">
			<p class="elementor-blockquote__content">
				"Bindung ist das gefühlstragende Band, das eine Person zu einer anderen spezifischen Person anknüpft und das sie über Raum und Zeit miteinander verbindet."			</p>
							<div class="e-q-footer">
											<cite class="elementor-blockquote__author">John Bowlby</cite>
														</div>
					</blockquote>
						</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d056436 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d056436" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Ich erziehe <strong>bedürfnisorientiert</strong> und gebe Acht auf unser<em> „magisches, unsichtbares Band“</em>. Ich schätze diese Bindung sehr und ich gehe damit behutsam um, denn dieses Band basiert auf dem Vertrauen meines Kindes. ⠀</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-c8225d9 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="c8225d9" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Was ist Bindung?</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-aa87a41 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="aa87a41" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Bindung kann als eine besondere Form der <strong>zwischenmenschlichen Beziehung</strong> betrachtet werden, welche auf <strong>Sicherheit und Vertrauen</strong> basiert. Sie soll das Überleben sichern und Nähe aufrechterhalten.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-1e5c357 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="1e5c357" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wie funktioniert Bindung?</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-c17e997 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="c17e997" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Als <strong>überlebenssichernder</strong> Mechanismus setzt das Kind ein bestimmtes <strong>Bindungsverhalten</strong> (schreien, aufsuchen, Arme hochhalten, rufen, festklammern) ein. Dieses Verhalten tritt meist bei <strong>stressauslösende Situationen</strong> ein, wie etwa Hunger, Müdigkeit oder wenn die Bezugsperson den Raum verlässt. <br />Sobald die stressauslösende Situation vorbei ist, wird das Bindungsverhalten <strong>gestoppt</strong> und das Kind widmet sich einer <strong>anderen Beschäftigung</strong> (Explorationsverhalten) wie zum Beispiel dem spielen.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-90de7b7 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="90de7b7" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Was ist eine Bindungsperson?</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-33327b6 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="33327b6" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Das Kind hat zunächst eine <strong>primäre</strong> Bindungsperson (meist die Mutter) und baut mit der Zeit weitere Bindungen zu anderen auf. Bindungspersonen sollen ein <strong>sicherer Hafen</strong> für das Kind sein, das Kind <strong>beim Erkunden</strong> seiner Umwelt unterstützen und bei der <strong>Regulierung</strong> der Emotionen helfen.<br /><br />Wir sind <strong>Begleiter</strong> auf den individuellen Wegen unserer Kinder. Durch eine <strong>sichere Bindung</strong> können sie frei lernen und ihre Umgebung erkunden. Auf diesem Weg werden sie ihre Grenzen kennenlernen und hierbei können wir Eltern Unterstützer sein.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-a787f06 elementor-blockquote--skin-border elementor-widget elementor-widget-blockquote" data-id="a787f06" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="blockquote.default">
							<blockquote class="elementor-blockquote">
			<p class="elementor-blockquote__content">
				"Mein Rat an Mütter wäre keine Möglichkeit auszulassen ihren Kindern Zuneigung zu zeigen."			</p>
							<div class="e-q-footer">
											<cite class="elementor-blockquote__author">Mary Ainsworth</cite>
														</div>
					</blockquote>
						</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-eed045f elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="eed045f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="divider.default">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
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							<blockquote class="elementor-blockquote">
			<p class="elementor-blockquote__content">
				"Kinder brauchen Eltern, die bereit sind, mit ihren Kindern zu wachsen."			</p>
							<div class="e-q-footer">
											<cite class="elementor-blockquote__author">Jesper Juul</cite>
														</div>
					</blockquote>
						</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e0bcf63 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="e0bcf63" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-fpsid" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Das Bindungsverhalten und die <strong>Qualität</strong> der zwischenmenschlichen Beziehung <strong>verändert</strong> sich stetig und <strong>wächst</strong> mit der allgemeinen Entwicklung des Kindes. </span></p><p><strong>Eltern müssen mitwachsen</strong>. Modell der Bindungsentwicklung nach Bowlby (1969):</p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-6mfg9" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">In den ersten 3 Monaten zeigen Kinder ggü. allen Personen Bindungssignale (wie weinen) und sie unterscheiden emotional nicht zwischen Personen {<strong>Vorbindungsphase</strong>}. <br /></span>Bis ca. 6/7 Monate bevorzugen Kinder meist eine <strong>primäre</strong> Bezugsperson, wie die Mutter {<strong>Entstehungsphase der Bindung</strong>}.<br />Zwischen 8-24 Monaten zeigen Kinder Trennungsangst und Bindung verschafft ihnen Sicherheit. Sie zeigen Bindungsverhalten und ihre Bezugsperson ist eine sichere Basis {<strong>Bindungsphase</strong>}.<br />Ab ca. 12-36 Monate können Kinder zunehmend Bedürfnisse anderer Personen verstehen und dieses Wissen in ihr Bindungsverhalten integrieren (kurz warten). Sie werden selbständiger und verlassen längere Zeit ihren sicheren Hafen. Höchstwahrscheinlich haben sie auch mehrere Bezugspersonen und wenden verschiedene Signale bei den unterschiedlichen Personen an {<strong>gegenseitige Beziehung</strong>}.</p></div><div data-breakout="normal"><h5 id="viewer-64tb6" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Bindungsqualität</span></h5></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-4so0i" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb"><strong>sichere Bindung</strong>: Kind fühlt sich in Anwesenheit der Bezugsperson sicher, zeigt abwechselnd Bindungs-&amp; Erkundungsverhalten und bevorzugt diese Bezugsperson ggü. anderen Personen. Das Kind weint und beendet sein Erkundungsverhalten, sobald die Bezugsperson weg ist &amp; freut sich wenn die Bezugsperson zurückkommt.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-5g4oi" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb"><strong>unsichere Bindung</strong>: entweder überwiegt das Bindungs-, oder das Erkundungsverhalten. Kind zeigt Emotionen kaum oder sehr stark. Kind gewinnt keine Sicherheit aus der Anwesenheit der Bezugsperson und bei Rückkehr der Bezugsperson wird zb Wut oder keine Reaktion gezeigt.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-80nip" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Es gibt noch zwei weitere Bindungstypen. Um ein gesichertes Urteil über die Bindungsqualität zu erhalten, müssen speziell geschulte Fachkräfte psychologische Beobachtungs-und Testverfahren durchführen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-8pkju" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Kinder können qualitativ unterschiedliche Bindungsbeziehungen zu verschiedenen Personen herstellen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-bvlmt" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">&#8222;Bindung beginnt schon vor der Geburt. Die Zeit, unmittelbar nach der Geburt, ist grundlegend für die Mutter-Kind-Bindung.&#8220; (liebevoll.aufwachsen)</span></p><p><strong>Säuglingsexperiment</strong>: Erinnerung Neugeborener an die Stimme ihrer Mutter. <em>Bindung ist eigentlich immer da und immer wichtig!</em> Forscher untersuchten die Fähigkeit von Neugeborenen, die Stimme der eigenen Mutter herbeizuführen.</p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-6d2os" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Dies konnten sie mit Hilfe der Registrierung der sogenannten Saugfrequenz (Das bedeutet, es wird gemessen wie häufig ein Baby am Schnuller saugt) umsetzen.<br /></span>Hierfür wurde den 12 Stunden alten Säuglingen zwei Bandaufnahmen vorgespielt: Auf diesen wurde eine Geschichte, entweder von der Mutter oder von einer fremden Frau, vorgelesen.</p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-d0210" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Das wichtige an dem Experiment ist nun, dass die Säuglinge, selbst über ihre Saugrate steuern konnten, welche Aufnahme jeweils abgespielt wurde.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-5pt88" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Um einem Zufallsbefund entgegenzuwirken, gab es 2 Gruppen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-o5u7" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">In einer Gruppe führte eine hohe Saugfrequenz (häufiges nuckeln) die Stimme der Mutter herbei und eine niedrige die der Fremden und in einer anderen Gruppe wurde es umgekehrt durchgeführt (langsames saugen -&gt; Stimme der Mama, schnelles -&gt; fremde Frau).</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-2n2l6" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ergebnis: Die Säuglinge lernen sehr schnell sich die Stimme der Mutter herbeizusaugen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-2ge02" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Dieses Experiment zeigt also, dass Neugeborene die Stimme ihrer Mutter bevorzugen und dass davon ausgegangen werden kann, dass die Zeit unmittelbar nach der Geburt grundlegend für die Mutter-Kind-Bindung ist.</span></p></div><div data-hook="rcv-block27"> </div><div data-breakout="normal"><div id="viewer-6q2iq" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"> </div></div>								</div>
					</div>
				</div>
				</div>
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