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	<title>Kinderschutz &#8211; liebevollaufwachsen</title>
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		<title>Warum das bewusste Teilen von Kinderbildern Risiken birgt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Caroline Bechmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 18:47:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderrechte]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Reflexion über Privatsphäre, Verantwortung und die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft In unserer heutigen digitalen Welt ist es längst schon normal geworden, Momente des Familienlebens in sozialen Medien zu teilen. Besonders Eltern teilen dabei Fotos, Videos oder private Informationen ihrer Kinder, um z.B. besondere Momente oder einfach den Alltag zu dokumentieren. Während es auf den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3163" class="elementor elementor-3163" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-6848449 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="6848449" data-element_type="container" data-e-type="container">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Eine Reflexion über Privatsphäre, Verantwortung und die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft</h2>				</div>
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-i77io39" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">In unserer heutigen digitalen Welt ist es längst schon normal geworden, Momente des Familienlebens in sozialen Medien zu teilen. Besonders Eltern teilen dabei Fotos, Videos oder private Informationen ihrer Kinder, um z.B. besondere Momente oder einfach den Alltag zu dokumentieren. Während es auf den ersten Blick vielleicht harmlos erscheinen mag, birgt das unreflektierte Teilen von Kinderbildern und -informationen eine Vielzahl von Risiken – sowohl für die Kinder selbst als auch für die Gesellschaft als Ganzes.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-3ebtm13544" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">In diesem Blogbeitrag möchte ich auf die Gefahren des sogenannten <strong>Sharenting</strong> eingehen und aufzeigen, warum es wichtig ist sich für die Privatsphäre und Rechte unserer Kinder einzusetzen und diese zu schützen.</span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-2293a84 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="2293a84" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Warum teilen Eltern Kinderbilder?</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-fdaa547 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="fdaa547" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-7jw6w3900" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Die Gründe warum Eltern ihre Kinder auf sozialen Medien zeigen sind vielfältig. Manche Eltern wollen die besonderen Momente ihres Kindes mit anderen teilen. Oftmals erfüllt das Teilen dieser Bilder auch ein Bedürfnis nach Anerkennung und Aufmerksamkeit. Somit können positive Rückmeldungen das <strong>Selbstwertgefühl der Eltern stärken</strong> und den auch Eindruck vermitteln, dass das eigene Familienleben besonders ist. Eltern stillen sich somit v.a. soziale Bedürfnisse.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-i72d33904" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Andere Eltern suchen nach Austausch mit anderen, besonders in herausfordernden Lebensphasen. Der Kontakt zu <strong>„Gleichgesinnten“</strong> über soziale Netzwerke hilft vielen, sich in schwierigen Phasen verstanden zu fühlen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-752s544983" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ein weiterer, nicht seltener Aspekt ist die <strong>Kommerzialisierung</strong>: Inzwischen haben viele Eltern erkannt, dass sie mit süßen Kinderbildern und Storys über ihre Kinder in sozialen Medien vor allem auch finanziell profitieren können! Kinder bringen Reichweite und Klicks.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-n9iuy3910" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Bei all diesen &#8211; vermeintlich harmlosen Intentionen, bleiben wichtige Fragen oft unreflektiert: </span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-fc7bb06 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="fc7bb06" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p><strong><em>Was passiert mit den Bildern und Informationen, wenn sie erst einmal im Netz sind? Welche Auswirkungen haben diese Fotos auf die Privatsphäre des Kindes und welche Verantwortung tragen Eltern dabei?</em></strong></p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-8b0faea elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="8b0faea" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Welche Risiken gibt es für Kinder?</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-3dde123 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="3dde123" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-b2nd33914" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Das Teilen von Kinderbildern, Videos oder privaten Infos ist vor allem eine Frage des <strong>Kinderschutzes.</strong> Wenn Eltern ihre Kinder in sozialen Medien zeigen, nehmen sie einen entscheidenden Einfluss auf die <strong>Privatsphäre </strong>ihrer Kinder, ohne dass ihre Kinder eine Stimme haben. Soll heißen: Kinder können bei der Frage was, in welcher Art geteilt wird nicht mitentscheiden &#8211; meist aus Alters- und entwicklungstechnischen Gründen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-o2j4l111279" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Im Folgenden möchte ich einige der Risiken erläutern, die mit dem unreflektierten Teilen von Kinderbildern verbunden sind.</span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-00f57fb elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="00f57fb" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">1. Verlust der Privatsphäre</h5>				</div>
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									<p>Kinder haben das Recht auf <strong>Privatsphäre</strong>, das sie oft noch nicht selbst einfordern können. Bilder, die heute noch harmlos erscheinen können für Kinder in der Zukunft peinlich oder belastend sein. Ein zu frühes Ausstellen ihrer Privatsphäre, ohne ihre Zustimmung kann negative Auswirkungen auf ihr zukünftiges Selbstbewusstsein und ihre Identität haben. <strong><em>Es ist daher die Aufgabe der Eltern das Recht auf Privatsphäre zu wahren und zu schützen.</em></strong></p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">2. Langfristiger digitaler Fußabdruck</h5>				</div>
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									<p>Einmal hochgeladene Bilder bleiben für immer im Internet. Auch wenn ein Account gelöscht wird, existieren diese Bilder oft noch in Form von <strong>Screenshots</strong>, <strong>Downloads</strong> oder <strong>Weiterleitungen</strong>. Dieser digitale Fußabdruck kann das spätere Leben des Kindes negativ beeinflussen. Bilder, Videos oder Infos eines Kindes, welche online geteilt werden, können nicht mehr kontrolliert werden.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-35a2cda elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="35a2cda" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">3. Missbrauch durch Dritte</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-8cbe6e3 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="8cbe6e3" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Bilder und Informationen über Kinder können von Fremden missbräuchlich verwendet werden. Besonders riskant wird es, wenn Kinder in intimen Situationen gezeigt werden, wie etwa beim Baden oder beim Wickeln usw. Diese Bilder könnten für <strong>Identitätsdiebstahl</strong> oder andere missbräuchliche Zwecke verwendet werden. Eltern sind nicht nicht in der Lage die Reichweite und die mögliche Konsequenzen ihrer geteilten Inhalte zu kontrollieren.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-86b401f elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="86b401f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">4. Gefahr von Cybermobbing</h5>				</div>
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									<p>Bilder von Kindern können von anderen manipuliert und später gegen das Kind verwendet werden. Diese Bilder könnten als Grundlage für <strong>Mobbing</strong> dienen, z.B. in der Schule, wo Kinder dann aufgrund der geteilten Fotos vorgeführt, ausgegrenzt, beleidigt oder bloßgestellt werden können.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-69f331c elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="69f331c" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">5. Fremde können die Informationen nutzen</h5>				</div>
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									<p>Durch die geteilten Bilder und vor allem durch die geteilten Informationen geben Eltern oft mehr viel mehr preis, als ihnen bewusst ist. <strong>Namen</strong>, <strong>Orte</strong>, <strong>Routinen </strong>oder <strong>Hobbys</strong> des Kindes können es Fremden erleichtern, das Kind zu identifizieren oder sogar zu kontaktieren. In der schlimmsten Situation könnte ein Fremder durch die geteilten Informationen sogar versuchen Kontakt zum Kind aufzunehmen. Dieser Gedanke ist beunruhigend, aber real.</p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Scheinargument: „Auf dem Spielplatz werden Kinder auch fotografiert“</h5>				</div>
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									<p>Ein oft gehörtes Argument lautet: <strong>„Kinder könnten doch auch auf dem Spielplatz heimlich fotografiert werden. Dann darf man ja gar nicht mehr aus dem Haus!“</strong> Dieses Argument klingt zunächst logisch, doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich warum der Vergleich nicht stimmig ist:<br /><br /></p><ol class="Zg8H6 pqcPG"><li class="GxUq1" dir="auto" aria-level="1"><p id="viewer-5oqzd3968" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir=""><span class="B6ypb"><strong>Absicht und Kontrolle:</strong> Heimliches Fotografieren auf dem Spielplatz ist übergriffig und geschieht ohne die Zustimmung der Eltern oder des Kindes. Es ist eine klare Verletzung der Privatsphäre. Wenn Eltern jedoch bewusst Bilder ihrer Kinder posten, geben sie die Kontrolle über die weitere Nutzung der Bilder freiwillig auf, oft ohne sich der Konsequenzen bewusst zu sein. Wir sehen: in beiden Situationen gibt es vor allem einen Verlierer, nämlich das Kind! Denn das gibt sicherlich weder auf dem Spielplatz, noch im Netz seine Privatsphäre freiwillig auf.</span></p><div id="viewer-tkwx65072" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir=""><span class="B6ypb"> </span></div></li><li class="GxUq1" dir="auto" aria-level="1"><p id="viewer-v185m3972" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir=""><span class="B6ypb"><strong>Öffentliche Reichweite:</strong> Bilder, Videos und Infos, die auf sozialen Medien geteilt werden können durch die Reichweite der Plattformen von Tausenden gesehen werden. Viel mehr, als auf einem Spielplatz anwesend sein könnten. Die Verbreitung und mögliche Weiterverwendung durch Dritte ist hier einfach nicht vergleichbar.</span></p><div id="viewer-05a3s5183" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir=""><span class="B6ypb"> </span></div></li><li class="GxUq1" dir="auto" aria-level="1"><p id="viewer-43k313976" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir=""><span class="B6ypb"><strong>Langfristige Konsequenzen:</strong> Während heimliche Fotos auf dem Spielplatz eine einmalige Verletzung darstellen, schaffen Eltern durch das Posten ihrer Bilder einen <strong><em>dauerhaften digitalen Fußabdruck</em></strong>. Dieser bleibt bestehen und ist schwer bis unmöglich zu löschen.</span></p><div id="viewer-t2s3h206353" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir=""><span class="B6ypb"> </span></div></li><li class="GxUq1" dir="auto" aria-level="1"><p id="viewer-za95m206469" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir=""><span class="B6ypb"><strong>Hürde vs. Präsentierteller: </strong>Es ist für Fremde viel einfacher die von Eltern reichlich geteilten Bilder/Videos zu verwenden, als sich auf dem Spielplatz zu verstecken und Fotos zu machen, denn die Gefahr erwischt zu werden und die Konsequenzen, die daraus resultieren sind schlimmer, als sich z.B. auf IG Bilder anzusehen oder zu speichern. </span></p></li></ol>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-771496e elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="771496e" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Nachteile für die Gesellschaft</h5>				</div>
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									<p>Das unreflektierte Teilen von Bildern, Videos und Infos von Kindern hat nicht nur individuelle, sondern auch <strong>gesellschaftliche Konsequenzen</strong>. Durch die Normalisierung von <strong>Sharenting</strong> wird die Wahrnehmung von <strong>Privatsphäre</strong> und <strong>Kinderschutz</strong> in unserer Gesellschaft verändert.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-eba5a8b elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="eba5a8b" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">1. Normalisierung von Privatsphäreverletzungen</h5>				</div>
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									<p>Wenn immer mehr Eltern Bilder, Videos und private Infos öffentlich teilen, dann wird die Bedeutung der Privatsphäre zunehmend relativiert. <strong>Das Bewusstsein für die Rechte der Kinder</strong>, vor allem in Bezug auf Privatsphäre und Schutz wird schwächer. Indem Eltern die Privatsphäre ihrer Kinder durch das Teilen von Bildern/VIdeos usw. missachten, tragen sie zur Normalisierung von Privatsphäreverletzungen bei.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-630c057 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="630c057" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">2. Kinder bringen Reichweite</h5>				</div>
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									<p>Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass Kinder mehr Reichweite und Klicks bringen. Denn dadurch nutzen &#8222;Influencer&#8220; Eltern ihre Kinder zum Geld verdienen. Die Kindheit eines Kindes wird somit zu einem „Produkt“, das zur Steigerung von Reichweite und Einnahmen dient.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-19c4b9c elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="19c4b9c" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">3. Wertverschiebung und unrealistische Vorstellungen</h5>				</div>
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									<p>Die ständige Inszenierung von perfekter Elternschaft oder kindlicher Entwicklung in sozialen Medien trägt maßgeblich dazu bei, dass ein unrealistisches Bild von <strong>Elternschaft</strong> und <strong>Kindheit</strong> entsteht. Dieses Bild wird von vielen als Maßstab genommen, was zu <strong>Vergleichen</strong>, <strong>Unsicherheiten</strong> und <strong>Stress</strong> führen kann. Eltern und Kinder geraten unter Druck einem idealisierten Standard entsprechen zu müssen, welches in der Realität nicht zu erreichen ist. Diesem Problem begegne ich sehr oft in meinen Beratungen.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-12ca567 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="12ca567" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">4. Verharmlosung von Sicherheitsrisiken</h5>				</div>
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									<p>Durch das ständige Teilen von Bildern, Infos von Kindern werden potenzielle Risiken und Gefahren, wie <strong>Missbrauch</strong>, <strong>Identitätsdiebstahl </strong>oder <strong>Cybermobbing</strong> verharmlost. Viele Eltern, aber auch Follower*innen nehmen diese Gefahren einfach nicht ernst oder betrachten sie als übertrieben, weil sie ja selbst (bisher) keine negativen Erfahrungen gemacht haben.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4408032 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="4408032" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Warum wir bewusster mit Kinderbildern umgehen müssen!</h4>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-350e839 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="350e839" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-0ah3s4027" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Das bewusste Teilen Bildern, Videos und Infos von Kindern in sozialen Medien ist eine Entscheidung, die über die individuelle Familie hinausgeht und auch gesellschaftliche Auswirkungen hat. </span></p></div><div data-hook="rcv-block56">Eltern und Follower*innen müssen sich fragen: <strong>Habe ich wirklich alle möglichen Konsequenzen für das Kind bedacht?</strong></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-qmq364032" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Kinder haben das <strong>Recht auf Privatsphäre</strong> und es ist <strong>unsere Verantwortung </strong>dieses Recht zu wahren und zu schützen, vor allem auch weil Kinder selbst noch gar nicht in der Lage sind für ihre Rechte einzustehen!</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-xrz1n394929" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Wir als Gesellschaft müssen ein <strong>Bewusstsein</strong> dafür entwickeln, dass jedes Bild, das wir online stellen vor allem ein Kind betrifft und auch langfristige Folgen haben kann.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-7ymle4034" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Eltern sollten sich bewusst sein, dass sie durch das Teilen von Bildern/Videos und Infos ihre Kinder in die Öffentlichkeit stellen &#8211; <strong>ohne dass diese die Kontrolle über ihre eigene Darstellung haben. </strong>Es geht nicht darum, jemandem die Freude am Teilen von Momenten zu verwehren, sondern vielmehr darum <strong>verantwortungsbewusst</strong> mit der Privatsphäre von Kindern und mit ihren Rechten umzugehen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-yr8em4036" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb"><strong>Kindheit gehört den Kindern.</strong> Eltern und Follower*innen sollten diese schützen, indem sie bewusst entscheiden welche Informationen und Bilder sie in die Welt hinausgeben oder konsumieren – mit dem Wissen, dass diese für immer im digitalen Raum bleiben könnten.</span></p></div>								</div>
					</div>
				</div>
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