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	<title>Erziehung &amp; Alltag &#8211; liebevollaufwachsen</title>
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	<title>Erziehung &amp; Alltag &#8211; liebevollaufwachsen</title>
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		<title>Was bedeutet bedürfnisorientierte Erziehung wirklich?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Caroline Bechmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 19:11:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung & Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine psychologische Einordnung Bedürfnisorientiert: ein Begriff, der heute in kaum einem Erziehungsratgeber fehlt. Doch was steckt eigentlich dahinter? Zwischen Instagram-Posts mit Sprüchen, wie „Dein Kind ist kein Tyrann“ und Diskussionen über antiautoritäre Tendenzen verliert sich manchmal, was bedürfnisorientierte Erziehung wirklich meint: eine Haltung, die tief in entwicklungspsychologischen, bindungstheoretischen und neurobiologischen Erkenntnissen wurzelt und dabei weder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3179" class="elementor elementor-3179" data-elementor-post-type="post">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Eine psychologische Einordnung</h2>				</div>
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-nz2dt97" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb"><strong>Bedürfnisorientiert: ein Begriff, der heute in kaum einem Erziehungsratgeber fehlt. Doch was steckt eigentlich dahinter?</strong> Zwischen Instagram-Posts mit Sprüchen, wie „Dein Kind ist kein Tyrann“ und Diskussionen über antiautoritäre Tendenzen verliert sich manchmal, was bedürfnisorientierte Erziehung wirklich meint: eine Haltung, die tief in entwicklungspsychologischen, bindungstheoretischen und neurobiologischen Erkenntnissen wurzelt und dabei weder grenzenlos noch esoterisch ist.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-yu8k3100" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Bedürfnisorientierte Begleitung stellt nicht das Kind in den Mittelpunkt, sondern die Beziehung, das Miteinander, ein Familiensystem. Und diese Haltung geht davon aus, dass kindliches Verhalten sehr oft ein Ausdruck eines zugrunde liegenden Bedürfnisses oder Gefühls ist. Das bedeutet nicht, dass jedes Bedürfnis sofort erfüllt werden muss, wohl aber, dass es <strong>gesehen, ernst genommen und eingeordnet</strong> wird. Eltern sind dabei nicht Dienstleister, sondern feinfühlige Begleiter, die sowohl <strong>Orientierung, Halt als auch Verstehen</strong> vereinen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-d7a141348" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">In diesem Beitrag beleuchte ich was Bedürfnisorientierung aus psychologischer Sicht bedeutet, wie sie sich von anderen Haltungen unterscheidet und warum sie manchmal falsch verstanden oder sogar abgewertet wird. Eine Einladung zur Klarheit, zur Reflexion und zu einer Haltung, die beziehungsstärkend wirkt.</span></p></div>								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">1. Was ist bedürfnisorientierte Erziehung?</h4>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-5d9ea22 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="5d9ea22" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-mxqtj1434" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ich persönlich spreche lieber von einer bedürfnisorientierten Haltung, denn der Umgang und die Begleitung unserer Kinder ist keine Methode, sondern eben eine Haltung. Sie orientiert sich an den emotionalen, körperlichen und psychischen Grundbedürfnissen und Gefühlen von Kindern und gleichzeitig an den Bedürfnissen, Gefühlen und Biografie der Eltern. Im Mittelpunkt steht nicht das Verhalten, sondern das, was darunter liegt: das Bedürfnis, die Gefühle und Erfahrungen, die das Verhalten ausdrücken möchte.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-ibedp1436" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Der Begriff selbst ist in den letzten Jahren vor allem durch bindungsorientierte Elternliteratur und Social Media populär geworden. Ursprünglich geprägt wurde er aus einer Schnittstelle zwischen Bindungstheorie, Humanistischer Psychologie (Maslow) und neueren neurobiologischen Erkenntnissen zur kindlichen Entwicklung. Oft wird Bedürfnisorientierung mit Verwöhnen oder Antiautorität verwechselt. Das ist ein Missverständnis, denn es geht nicht darum Kindern alle Wünsche zu erfüllen, sondern ihre Bedürfnisse (wie Nähe, Sicherheit, Autonomie, Zugehörigkeit) ernst zu nehmen und gleichzeitig als Erwachsene klar und sicherheitsschenkend in Beziehung zu bleiben. Bedürfnisorientierter Umgang bedeutet also nicht: <em>„Das Kind bekommt immer seinen Willen“</em>, sondern: <em>„Ich versuche zu verstehen, was hinter dem Verhalten steckt und antworte in Beziehung darauf.“</em></span></p></div>								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">2. Die psychologische Grundlage</h4>				</div>
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									<p>Bedürfnisorientierte Haltung beruht auf klaren, wissenschaftlich fundierten Konzepten der Psychologie und Entwicklungsforschung. Drei zentrale theoretische Säulen verdeutlichen warum eine Orientierung an kindlichen Bedürfnissen nicht nur sinnvoll, sondern entwicklungspsychologisch notwendig ist: die Bindungstheorie, die Selbstbestimmungstheorie und das Wissen über Affektregulation.</p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Bindungstheorie nach Bowlby und Ainsworth</h5>				</div>
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									<p>Die Bindungstheorie bildet die Grundlage dafür, wie Kinder emotionale Sicherheit aufbauen. John Bowlby und Mary Ainsworth zeigten, dass eine sichere Bindung zwischen Kind und Bezugsperson die Basis für emotionale Stabilität, Selbstvertrauen und soziale Kompetenz ist. Kinder, die sich sicher gebunden fühlen können ihre Umwelt erkunden, Herausforderungen bewältigen und Beziehungen aufbauen, weil sie wissen, dass sie im Zweifel gehalten und gesehen werden. Eine feinfühlig reagierende Bezugsperson ist in dieser Theorie der „sichere Hafen“ und gleichzeitig die „sichere Basis“. Bedürfnisorientierte Haltung nimmt genau dieses Prinzip auf: Sie setzt dort an, wo Sicherheit entsteht, in der verlässlichen, einfühlsamen Beziehung zwischen Kind und erwachsenem Gegenüber.</p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Bedürfnisarten nach Deci &amp; Ryan (Selbstbestimmungs-theorie)</h5>				</div>
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-cqfak6055" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ergänzend zur Bindungstheorie hilft die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan, kindliches Verhalten in seinem inneren Antrieb zu verstehen. Die beiden Psychologen identifizierten drei universelle psychologische Grundbedürfnisse, die für Motivation, Entwicklung und Wohlbefinden zentral sind:</span></p></div><div data-breakout="normal"><ul class="N1HsE pqcPG"><li class="GxUq1" dir="auto" aria-level="1"><p id="viewer-ht87c8333" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir=""><span class="B6ypb"><strong>Autonomie:</strong> das Bedürfnis, Dinge selbst zu entscheiden und sich als eigenständig zu erleben.</span></p></li><li class="GxUq1" dir="auto" aria-level="1"><p id="viewer-49dsl8337" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir=""><span class="B6ypb"><strong>Kompetenz:</strong> das Bedürfnis, wirksam zu sein, etwas zu schaffen oder zu verstehen.</span></p></li><li class="GxUq1" dir="auto" aria-level="1"><p id="viewer-odfrv8341" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir=""><span class="B6ypb"><strong>soziale Eingebundenheit:</strong> das Bedürfnis nach Verbindung, Zugehörigkeit und gesehen werden.</span></p></li></ul></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-cluna8344" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Diese drei Bedürfnisse gelten nicht nur für Erwachsene, sie zeigen sich bereits sehr früh im Leben. Ein Kleinkind, das „alleine machen“ will, ein Baby, das nach Nähe schreit, ein Schulkind, das wütend reagiert, wenn es sich unverstanden fühlt. All diese Reaktionen lassen sich durch diese psychologischen Grundbedürfnisse erklären. Bedürfnisorientierte Haltung nimmt sie ernst, nicht, um jedem Wunsch nachzugeben, sondern um das Verhalten dahinter besser zu verstehen und achtsam zu begleiten.</span></p></div>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Affektregulation &amp; Co-Regulation</h5>				</div>
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-jvfjp9217" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Damit Kinder überhaupt in der Lage sind mit Emotionen, Frustration oder innerer Anspannung umzugehen, brauchen sie eines: Erwachsene, die emotional präsent und reguliert sind. Denn Kinder kommen nicht mit der Fähigkeit zur Selbstregulation auf die Welt, sie entwickeln sie erst nach und nach im Zusammenspiel mit einer feinfühligen Umwelt. Diese Phase nennt man <strong>Co-Regulation</strong>: Das Kind leiht sich sozusagen die emotionale Stabilität des Erwachsenen, um mit eigenen Gefühlen zurechtzukommen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-nt7e39221" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Gerade in Momenten von Stress, Überforderung, Wut oder Angst zeigt sich, wie essenziell diese Form der Begleitung ist. Bedürfnisorientierte Eltern lassen ihr Kind mit seinen Emotionen nicht allein, sondern begleiten es , v.a. auch wenn sie selbst Grenzen wahren müssen oder Veränderungen begleiten (Stichwort: Einschlafbegleitung verändern). Sie verstehen: Ein Kind, das sich nicht „zusammenreißt“, braucht keine Strafe, sondern es braucht Beziehung, Orientierung und Unterstützung bei der Regulation.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-cup8q13320" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ob Bindung, Motivation oder Emotionsregulation, all diese psychologischen Grundlagen machen deutlich: Bedürfnisorientierung ist kein moderner Erziehungsstil, sondern eine fachlich fundierte, beziehungsgetragene Begleitung kindlicher Entwicklung. Sie sieht Verhalten nicht als Störung, sondern als Signal und reagiert nicht mit Kontrolle, sondern mit Verbindung.</span></p></div>								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">3. Elternrolle im BO-Kontext</h4>				</div>
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-3b2fj13790" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Bedürfnisorientierte Begleitung stellt nicht nur das Kind ins Zentrum der Betrachtung, sondern fordert Eltern auch heraus ihre eigene Rolle neu zu denken. Denn wer kindliches Verhalten als Ausdruck eines Bedürfnisses versteht, muss sich immer wieder fragen: <strong>Wie antworte ich darauf, nicht nur praktisch, sondern auch innerlich?</strong> Außerdem müssen Eltern sich mit ihren Bedürfnissen, Gefühlen und eigenen Biografie auseinandersetzen, die häufig auch schmerzhafte Erfahrungen hat.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-zwpv015183" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Dabei geht es keineswegs darum Eltern zu idealisieren oder ihnen ein perfektes Rollenbild aufzuzwingen. Im Gegenteil: Bedürfnisorientierung bedeutet <strong>authentisch, präsent und klar zu begleiten und sich auch immer seine eigenen Geschichte bewusst zu machen.</strong></span></p></div>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Der Mythos vom „grenzenlosen Elternsein“</h5>				</div>
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-tz6qn13798" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ein häufiger Kritikpunkt an bedürfnisorientierter &#8222;Erziehung&#8220; lautet: „Da darf das Kind alles.“ Doch dieser Eindruck entsteht meist aus einer fehlenden Differenzierung. Bedürfnisorientierte Eltern lassen sich nicht von ihrem Kind führen, sie begleiten es. Sie erkennen das Bedürfnis, Gefühl oder oft den Grund <em>hinter</em> dem Verhalten, ohne das Verhalten deshalb automatisch zu akzeptieren.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-8tuvz13802" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ein klassisches Beispiel: Ein Kind schreit beim Zähneputzen. Bedürfnisorientiert bedeutet nicht, auf das Zähneputzen zu verzichten, sondern: zu schauen, was hinter dem Widerstand steckt. Ist es Angst? Autonomiewunsch? Müdigkeit? Und wie kann ich es liebevoll, entwicklungsgerecht und klar durch diese Situation führen? So, dass sich das Kind sicher und geborgen fühlt.</span></p></div>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Warum Halt schenken, Orientierung bieten und Beziehung kein Widerspruch sind</h5>				</div>
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									<p>Kinder brauchen Eltern, die sich ihrer Rolle sicher sind. Die sagen: <em>„Ich sehe dich und ich bin für dich da. Ich halte das aus. Ich begleite dich, wenn du es selbst noch nicht kannst.“</em> Bedürfnisorientierung heißt nicht, keine Grenzen zu setzen, sondern <strong>Grenzen mit Beziehung zu setzen</strong>. Es bedeutet, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern sie <strong>verstehbar und beziehungsorientiert zu begleiten</strong>. Klarheit, Struktur und elterliche Verantwortung tragen sind keine Gegensätze zur Bedürfnisorientierung, sondern sie sind ein wesentlicher Bestandteil davon. Denn Orientierung gibt Sicherheit.</p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Selbstfürsorge als Bestandteil der Bedürfnisorientierung</h5>				</div>
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-ywgwp13818" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Was oft übersehen wird: Bedürfnisorientiert zu begleiten bedeutet nicht nur, die Bedürfnisse des Kindes zu sehen, sondern v.a. auch die <strong>eigenen</strong>. Eltern, die dauerhaft über ihre Grenzen gehen, verlieren die Fähigkeit zur echten Feinfühligkeit. Denn Co-Regulation funktioniert nur, wenn der Erwachsene selbst reguliert ist.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-rvqb813822" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Deshalb gehört <strong>Selbstfürsorge untrennbar zur bedürfnisorientierten Elternrolle</strong>. Dazu gehört: Nein sagen zu können, Pausen zu schaffen, sich Unterstützung zu holen und auch eigene Wunden aus der eigenen Kindheit in den Blick zu nehmen. Denn Bedürfnisorientierung ist nicht nur ein Blick auf das Kind, sondern auch eine Einladung zur eigenen Entwicklung.</span></p></div>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kritik und Missverständnisse</h5>				</div>
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									<p>Kaum ein &#8222;Erziehungs&#8220;ansatz wird so leidenschaftlich diskutiert, wie die bedürfnisorientierte Begleitung. Zwischen Begeisterung und Ablehnung kursieren zahlreiche Mythen, verkürzte Darstellungen und Fehlinterpretationen, sowohl in sozialen Netzwerken als auch in der Fachwelt. Um Bedürfnisorientierung wirklich zu verstehen, lohnt sich ein differenzierter Blick auf die häufigsten Missverständnisse.</p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Warum Bedürfnisorientierung kein Freibrief für alles ist</h5>				</div>
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-tc8bq54056" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Eines der hartnäckigsten Vorurteile lautet: Bedürfnisorientierte Eltern sagen zu allem Ja. Doch das entspricht weder dem Konzept, noch der Haltung. Bedürfnisorientierte Erziehung heißt nicht jedem Wunsch nachzugeben, sondern zu unterscheiden, <strong>was ein Wunsch ist und was ein echtes Bedürfnis</strong>.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-hd60x54060" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ein Wunsch wäre z. B.: „Ich will noch ein Eis.“ Ein Bedürfnis könnte dahinter sein: Verbindung, Selbstbestimmung oder Trost. Die Antwort darauf muss also nicht zwangsläufig das Eis sein, sondern z.B. Beziehung, Begleitung, denn so wird das &#8222;Nein&#8220; zum Eis emotional begleitet und ein eigentliches Bedürfnis dahinter eher gesehen. Bedürfnisorientierung ist <strong>nicht wunschgesteuert</strong>, sondern beziehungsorientiert. Sie ist kein Vermeiden von Frustration, sondern ein Halten in der Frustration.</span></p></div>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wenn elterliche Unsicherheit, statt Klarheit überwiegt</h5>				</div>
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-5oihi54068" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Viele Eltern, die sich an &#8222;bedürfnisorientierten Leitlinien&#8220; orientieren geraten kurz oder lang in ein Dilemma: Sie wollen alles „richtig“ machen, niemanden verletzen, empathisch sein und verlieren dabei ihre eigene Orientierung. Sie fragen ständig: <em>„Darf ich das? Ist das noch bedürfnisorientiert?“ </em>Und am Ende haben die meisten sich und ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse verloren, weil sie nur mit den Bedürfnissen ihrer Kinder beschäftigt sind. Diese Unsicherheit kann zu einem dauerhaften inneren Druck führen. Deshalb ist es wichtig zu betonen: <strong>Bedürfnisorientierung ist keine dogmatische Vorgabe, sondern ein dynamischer Prozess.</strong> Es geht nicht darum alles perfekt zu begleiten, sondern immer wieder neu in Beziehung zu treten, auch mit sich selbst.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-vx49c54075" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Manchmal braucht es eben Raum für Grenzen, Veränderung und Frust. Manchmal braucht es Abgrenzung. Und manchmal braucht es einfach Mitgefühl für sich selbst.</span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-3f307ba elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="3f307ba" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Was Sozialisation trotzdem braucht</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-7107fb9 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="7107fb9" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-uxdf854079" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ein weiterer Kritikpunkt lautet: „Aber Kinder müssen doch lernen, sich anzupassen!“ Ja, das stimmt. Doch wie lernen Kinder soziale Regeln, Grenzen und Empathie? Nicht durch Strafe oder Macht, sondern <strong>durch Beziehung, durch Vorbild und durch Entwicklung</strong>.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-fskla54083" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Bedürfnisorientierte Haltung bedeutet nicht, dass Kinder ohne Regeln aufwachsen. Im Gegenteil: Sie lernen natürlich Regeln, aber in einem Rahmen der Entwicklung fördert, statt unterdrückt. Sie lernen, dass ihre Gefühle in Ordnung sind und gleichzeitig, dass die Gefühle und Bedürfnisse anderer genauso wichtig sind. Sie lernen, dass sie wichtig sind und dass andere es auch sind.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-po3jp101855" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">So entsteht keine „verwöhnte“ Generation, sondern eine, die fühlt, denkt, versteht und handelt.</span></p></div>								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">5. Fazit: Eine Haltung, kein Rezept</h4>				</div>
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-ia3c7102833" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Eine bedürfnisorientierte Haltung ist kein starres Konzept mit festen Regeln, sondern eine feinfühlige, respektvolle und verständnisvolle Art anderen zu begegnen und Kinder zu begleiten. Eine innere Ausrichtung, die davon ausgeht, dass kindliches Verhalten Sinn ergibt, wenn wir bereit sind, es nicht nur zu bewerten, sondern zu verstehen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-v3soy119490" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Eine Haltung, die Beziehung über Kontrolle stellt, Entwicklung vor Gehorsam und Verbindung vor Erziehung. Wer bedürfnisorientiert begleitet, der sucht keine schnellen Lösungen, sondern stellt sich der Frage: <strong>Was braucht mein Kind gerade und was brauche ich, um ihm das geben zu können?</strong> Diese Haltung erfordert Reflexion, Selbstanbindung und manchmal auch Mut sich gegen gesellschaftliche Erwartungen zu stellen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-zcmub121631" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Auch in einer bedürfnisorientierten Elternschaft gibt es Streit, Überforderung und Fehltritte. Der Unterschied liegt darin, <strong>wie wir damit umgehen</strong>: ob wir sie zum Anlass nehmen, uns zu entfremden oder zur Einladung wieder in Beziehung zu gehen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-68reh122751" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Bedürfnisorientierung heißt nicht alles richtig zu machen. Es heißt, sich selbst und das Kind als gleichwertige, fühlende Menschen ernst zu nehmen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-ga1u8123125" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Es heißt, Entwicklung nicht zu kontrollieren und nicht zu korrigieren, sondern zu begleiten.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-6nlwc126041" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Und vielleicht ist das die ehrlichste Form von Erziehung: <strong>eine Erziehungsbeziehung</strong>, in der auch Eltern wachsen dürfen.</span></p></div>								</div>
					</div>
				</div>
				</div>
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		<title>Sauberkeitsentwicklung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Caroline Bechmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 11:28:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kindliche Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung & Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Sache mit der Sauberkeitsentwicklung &#8211; Das ist gar nicht so leicht und es gibt echt viele Mythen. Vorab: Bitte lies das Highlight „Sauberkeitsentwicklung“ auf meinem Instagramkanal @liebevoll.aufwachsen. Vorab Part 2: Ausscheidungskommunikation ist in diesem Beitrag nicht berücksichtigt, es geht hier um Kinder, die schon länger eine Wegwerf-Windel tragen oder getragen haben. Vorab Part 3: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3105" class="elementor elementor-3105" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-71bc9ad e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="71bc9ad" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-d3ba189 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d3ba189" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Die Sache mit der Sauberkeitsentwicklung &#8211; Das ist gar nicht so leicht und es gibt echt viele Mythen.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-8d7a825 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="8d7a825" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vorab:</h6>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-8905582 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="8905582" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Bitte lies das Highlight „<a class="ZbI-- mzSg8" href="https://www.instagram.com/s/aGlnaGxpZ2h0OjE3ODkzMTcyODcyNTg5NTUy?story_media_id=2373491418676836266&amp;utm_medium=copy_link" target="_blank" rel="noopener" data-hook="web-link"><u>Sauberkeitsentwicklung</u></a>“ auf meinem Instagramkanal <a class="ZbI-- mzSg8" href="https://www.instagram.com/liebevoll.aufwachsen/?hl=de" target="_blank" rel="noopener" data-hook="web-link"><u>@liebevoll.aufwachsen</u></a>.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-945a6f5 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="945a6f5" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vorab Part 2:</h6>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-88637bc elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="88637bc" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Ausscheidungskommunikation ist in diesem Beitrag nicht berücksichtigt, es geht hier um Kinder, die schon länger eine Wegwerf-Windel tragen oder getragen haben.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-855198a elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="855198a" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vorab Part 3:</h6>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-a327df0 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="a327df0" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p><strong><u>Kinder brauchen kein Töpfchentraining!</u></strong> Vor allem nicht von Laien &#8211; wenn es irgendwelche organischen oder psychischen Probleme geben sollte, dann klärt das bitte mit entsprechendem Fachpersonal ab &#8211; Kinderärzt*e, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e9dafdf elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="e9dafdf" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Hintergrund:</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-99b8d97 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="99b8d97" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-cjq4d" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Viele Kinder mussten bis in die 70iger Jahre ein Töpfchentraining machen. Hierfür wurden die Kinder schon in einem Alter von 6 Monaten auf ein Töpfchen gesetzt, um sie daran zu gewöhnen. Erst durch die Einwegwindel, welche Anfang der 60iger erfunden wurde und ab den 70igern in Deutschland verkauft wurde, kam es zum Umdenken. Die Wegwerfwindel führte dazu, dass viele Eltern ihren Kindern mehr Zeit für die individuelle Sauberkeitsentwicklung gaben. Allerdings mussten sich viele Kinder einfach später einem Training unterziehen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-dnl94" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Zum Vergleich: In anderen Kulturen ist das anders. In anderen Kulturen achten viele Eltern bspw. von Anfang an auf die kindlichen Ausscheidungssignale. Signale, die auf eine baldige Ausscheidung hinweisen. In den ersten ca. 3 Monaten verfügen Neugeborene über einen Schutzreflex (z.B. schreien und ruckartige Bewegung), welcher auf eine baldige Ausscheidung hinweist. Durch das Erkennen dieses Reflexes bzw. später dieses Signals können Eltern entsprechend reagieren (Stichwort Ausscheidungskommunikation, auf welche ich hier allerdings nicht näher eingehen werde).</span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-c7a5124 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="c7a5124" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zurück zum Thema "Töpfchentraining"</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-18ad674 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="18ad674" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-6lbsj" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Es gibt Studien, wie z.B. die Zürcher Longitudinalstudie, die aufzeigen, dass ein frühes Töpfchentraining nicht dazu geführt hat, dass die an der Studie teilnehmenden Kinder früher &#8222;trocken&#8220; waren, als die teilnehmenden Kinder ohne Training. Daher kann man sagen, dass ein frühes Töpfchentraining die Entwicklung der Blasen- und Darmkontrolle nicht vorantreibt oder beschleunigt (Quelle: <a class="ZbI-- mzSg8" href="https://www.remo-largo.ch/assets/uea_69_remolargo.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-hook="web-link"><u>Largo, R. H. &amp; Jenni, O.K., 2005</u></a>).</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-dlbc" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ergo bringt ein Töpfchentraining nichts, wenn Kinder hierfür nicht die notwendige körperliche, kognitive und emotionale (Angst vor der Toilette) Reife besitzen. Kinder benötigen eine bestimmte Reife, um kontrolliert den Darm und die Blase zu entleeren. Dieser sehr individuelle Entwicklungsprozess kann durch Erziehungsmaßnahmen nicht beeinflusst werden, zumindest nicht positiv.<br /><br /><strong>Negativ schon: </strong>Druck durch Training oder Belohnungssysteme bei solch einem sensiblen Thema kann schnell zu negativen Konsequenzen führen. Kinder könnten bspw. Versagensängste entwickeln oder Angst vor der Situation und dieser aus dem Weg gehen. Mein Apell: Lasst euren Kindern die notwendige Zeit und bietet ab den ersten Interessensignalen den Toilettengang oder das Töpfchen an, ohne Druck und Zwang. </span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-0db8ddd elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="0db8ddd" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">
Mögliche negative Folgen eines (frühen) Töpfchentrainings (wenn ein Kind dazu noch nicht bereit war): </h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-de882ae elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="de882ae" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-7qkkd" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Wenn ein Kind mit Zwang und Druck und ohne notwendiges Bewusstsein einem Töpfchentraining ausgesetzt wird, was häufig mit Belohnungssystemen untermauert wird, dann kann es zu Abwehrverhalten seitens des Kindes kommen, Angst vor der Situation und dadurch halten viele Kinder dann die Ausscheidungen zurück oder Angst vor möglichen Konsequenzen, wenn sie in die Hose gemacht haben. Oftmals liegt der Fokus dann nur noch auf den Ausscheidungen und das beeinflusst natürlich die Gefühlswelt aller Beteiligten. Bei vielen Kindern kommt es in Stresssituationen oder bei Veränderungen zu &#8222;Rückfällen&#8220; &#8211; also dass die Kinder wieder sehr oft in die Hose machen. </span></p></div><div data-hook="rcv-block18">Kinder benötigen nun mal eine bestimmte Reife, um ihre Ausscheidungen bewusst kontrollieren zu können und diese Reife können andere nicht von außen steuern oder beschleunigen.</div><div data-hook="rcv-block19"> </div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-6ades" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Wenn wir uns mal die Zürcher Longitudinalstudie näher anschauen und hierbei unser Augenmerk mal nur auf die Eigeninitiative richten, also ab wann Kinder Interesse für die Toilette bzw. am Töpfchen zeigen, dann zeigen die Ergebnisse, dass die meisten Kinder ca zwischen 24 bis 36 Monaten damit angefangen haben (nähere Infos und <a class="ZbI-- mzSg8" href="https://www.uniklinik-ulm.de/fileadmin/default/Kliniken/Kinder-Jugendpsychiatrie/Praesentationen/Rau_2014_IndividuelleUnterschiede_2.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-hook="web-link"><u>Quelle</u></a><u> &#8211; Folie 10</u>). </span></p></div><div data-hook="rcv-block22">Manche Eltern bieten ihren Kindern früher schon Alternativen an und das ist auch absolut in Ordnung, wenn das Kind Interesse zeigt. Es gibt aber auch einige ältere Kinder, die v.a. nachts noch die Windel brauchen. So lange körperlich und psychisch alles &#8222;okay&#8220; ist, braucht es keinerlei Unterstützung oder ähnliches von außen. Kinder brauchen einfach Zeit. Manche mehr als andere. Was ich euch damit sagen will? Macht euch da wirklich keinen Stress und vergleicht euch nicht mit anderen Familien. Lasst euch auch keinen Druck von Kitas usw. machen, die erwarten, dass ein Kind im Kindergarten ohne Windel zu sein hat. Solche Forderungen gibt es bei diversen Kitas noch. Diesen Einrichtungen würde ich dann Fortbildungen im Bereich der kindlichen Entwicklung empfehlen.</div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d4f60e1 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="d4f60e1" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wann ist ein guter Zeitpunkt für die Unterstützung der Sauberkeitsentwicklung?</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-2254f77 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="2254f77" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-7hqf3" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Grundsätzlich von Anfang an. Im Grunde fängt die Sauberkeitsentwicklung beim Wickeln an (wenn ihr wickelt) und bei jeglichen Hygienemaßnahmen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-3ctnq" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb"><strong>Diese könnt ihr so oft es geht positiv gestalten:</strong> Ohne Druck, ohne Zwang, ohne Hektik (Ja, ich weiß&#8230; funktioniert natürlich nicht immer, aber viele positive Erfahrungen legen den Grundstein für die weitere Sauberkeitsentwicklung).</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-6h3jm" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Sobald dein Kind Interesse am Töpfchen, der Toilette oder dem Vorgang zeigt, kannst du dieses Interesse aufgreifen und anfangen dein Kind dabei zu unterstützen. Schaut z.B. passende Bilderbücher an, stellt Töpfchen oder Sitze für die Toilette bereit &#8211; also macht es euren Kindern so einfach wie möglich. Stellt Fragen, redet darüber, zeigt wie das funktioniert und freut euch mit euren Kindern über jeden Entwicklungsfortschritt. Achte auf dein Kind und darauf, ob deinem Kind der Ausscheidungsprozess an sich bewusst ist. Kann dein Kind sich diesbezüglich sprachlich ausdrücken oder kannst du es durch Mimik und Gestik? Sobald dein Kind die Entleerung der Blase und/oder des Darms bewusst merkt und kontrollieren kann, kannst du deinem Kind regelmäßig den Toilettengang anbieten und schauen, ob dein Kind auch emotional dazu bereit ist. </span></p></div><div data-hook="rcv-block29"><strong>Ab wann das eintritt?</strong> Puh, in meinem Highlight nenne ich ein paar Zahlen, aber Kinder sind so unterschiedlich und wenn wir jetzt mal nur von Kindern ausgehen, die an die Windel gewöhnt wurden, dann sagen theoretische Ansätze, dass viele Kinder ca zwischen 18 &#8211; 36 Monate den Darm bzw. die Blase kontrolliere können. Ob sie schon wollen ist eine andere Frage.</div><div data-hook="rcv-block30"> </div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-e6mas" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">&#8222;Trocken werden&#8220; (ich mag den Begriff nicht) &#8211; Die Sauberkeitsentwicklung ist ein Reifeprozess und sollte kein Erziehungsziel sein. Kinder müssen bestimmte körperliche Vorgänge spüren, erkennen und sich bewusst machen und später kontrollieren und steuern können, damit sie den Gang auf die Toilette (oder Töpfchen) schaffen. </span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-749926a elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="749926a" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Nun noch ein paar Fakten: </h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-029efde elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="029efde" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-4cl4v" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Die Darmentleerung wird früher bewusster wahrgenommen als die Blasenentleerung. Gründe sind zum einen die Häufigkeit der Abgabe (die Blase wird häufiger entleert) und die Ankündigung der Abgabe (vor der Darmentleerung spüren Kinder z.B. ein Drücken im Bauch). Daher ist es für Kinder auch schwieriger die Blase zu kontrollieren, weil die „Vorboten“ nicht so deutlich sind. Ein erster Schritt des Reifeprozesses ist, dass Kinder beginnen, die Darmtätigkeit oder den Abgang wahrzunehmen und zu kommunizieren.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-10qjh" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Da die Blase häufiger entleert wird (ca. 10 mal am Tag) und es keine eindeutigen Ankündigungen gibt, müssen Kinder hier auf ausdifferenzierte Nervenverbindungen zwischen Gehirn und Blase zurückgreifen. Das Wahrnehmen des Harndrangs geschieht bei vielen Kindern ca zwischen dem 18. &#8211; 24. Monat. Ein erster wichtiger Entwicklungsschritt ist es, wenn Kinder im Nachhinein sagen, dass sie „Pipi gemacht“ haben. Diese Entwicklung können Eltern nun bestärken, aber nicht beschleunigen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-3joar" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ab hier können Eltern genauer hinsehen und dem Kind bei ersten Anzeichen das Töpfchen oder die Toilette anbieten. Bitte nicht schimpfen, wenn’s daneben geht, bei mind. 10 Blasenentleerungen über den Tag hinweg ist einmal oder mehrfach daneben nicht schlimm. Auch sind „Rückfälle“ (durch vertieftes spielen, Krankheiten, Stress) vollkommen normal und sollten gelassen gesehen werden.</span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-a860a8f elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="a860a8f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen?</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4d01b2c elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="4d01b2c" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-2isj" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Im ersten Schritt können sich Eltern den Druck nehmen und von der Vorstellung oder Erwartungshaltung verabschieden, dass ihr Kind mit so oder so vielen Jahren auf die Toilette gehen muss. Nehmt euch den Druck raus.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-ef2a6" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Eltern können Vorbild sein und die Hygiene ihrer Kinder positiv gestalten. Waschen, wickeln usw. kindgerecht und spielerisch umsetzen &#8211; geht nicht immer, ist mir bewusst, aber oft 🙂 Gebt euren Kindern die Chance all die Dinge mit Spaß zu besetzen und bewahrt die kindliche Neugier. Kinder lernen mit allen Sinnen und spielerisch.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-cv1i6" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Achtet auf die Signale und Interessen eurer Kinder und wenn ihr merkt, dass euer Kind Initiative zeigt, dann greift sie auf und unterstützt euer Kind: Holt passende Bilderbücher, Fingerspiele, singt passende Lieder, spielt mit Puppen passende Rollenspiele, stellt Fragen und beantwortet Fragen, nehmt die Angst vor der Toilette oder dem Töpfchen usw.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-t62t" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Natürlich könnt ihr jederzeit Alternativen zur Windel etablieren: Zumindest versuchen könnt ihr es. Ihr könnt Töpfchen ins Bad stellen und schauen wie eure Kinder darauf reagieren. Ihr könnt eine Puppe ins Töpfchen machen lassen usw.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-5u6ih" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Je älter ein Kind ist, desto eher könnt ihr darüber sprechen. Bei Ängsten fragt nach. Versucht die Ängste zu erkennen und nehmt sie ernst. Fragt eure Kinder was sie brauchen, damit sie z.B. auf die Toilette gehen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-1j616" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Sobald ihr erkennt, dass eure Kinder Eigeninitiative zeigen, macht es ihnen so einfach wie möglich: leicht zugängliche Töpfchen, Klamotten sollten schnell an- und auszuziehen sein und fragt eure Kinder am Anfang regelmäßig, ob sie mal auf die Toilette müssen, denn oftmals vergessen Kinder im Spiel dass sie müssen. Viele Kinder sind sehr vertieft im Spiel, so dass sie kurz vor knapp den Blasendruck spüren und dann kanns schnell mal in die Hose gehen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-acn0f" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Keinen Druck aufbauen</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-91a4v" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Es braucht auch keine Belohnungssysteme &#8211; ehrliche Wertschätzung oder Mitfreude reichen oft aus.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-d26iq" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Für viele Eltern von älteren Kindern (4-5 Jahre) fühlt es sich, aufgrund der gesellschaftlichen Erwartungs- und Normvorstellung unangenehm an, wenn ihr Kind noch nicht durchweg ohne Windel zurecht kommt. Auch hier: Wann eine Indikation für eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung in Frage kommt, kann ich in diesem Blogartikel nicht beantworten, aber sobald ihr euch unsicher fühlt fragt bei entsprechenden Fachpersonen (Kinderarzt/Ärztin) nach, klärt eure Bedenken ab und lasst euch allerdings von eurem Gegenüber nicht unter Druck setzen. Die Fachliteratur zu diesem Thema besagt, dass die meisten Kinder zwischen 3 bis 4 Jahren ganz auf die Windel verzichten können und wollen und dass zu Beginn des 5. Lebensjahres noch ca. 10% der Kinder häufig für das große Geschäft eine Windel benötigen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-cls7n" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Im Verlauf des 4. Lebensjahres brauchen dann auch immer mehr Kinder nachts die Windel nicht mehr. </span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e20e934 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="e20e934" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Mögliche Reifezeichen des Kindes: </h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-af8a934 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="af8a934" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-dtsvb" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Kind zeigt Interesse am Vorgang, am Töpfchen oder der Toilette. Bspw.: Du warst auf der Toilette und dein Kind stellt Fragen 🙂 </span></p></div><div data-hook="rcv-block63">Kind zeigt Eigeninitiative: Will mal auf die Toilette oder zieht das Töpfchen aus dem Eck oder will die Windel mal weg haben.</div><div data-hook="rcv-block65"> </div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-v991" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Dein Kind macht die Ausscheidung bemerkbar: Sagt z.B. dass die Windel voll ist oder kommuniziert das auf eine andere Weise. Somit ist deinem Kind die Blasen- oder Darmentleerung bewusst. </span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-0ca4ecb elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="0ca4ecb" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Fazit: </h4>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-3fe880f elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="3fe880f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-2h0dd" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Die Sauberkeitsentwicklung ist ein Reifeprozess und dieser ist von verschiedenen Entwicklungsprozessen abhängig (z.B. körperlich, organisch, emotional und kognitiv) und diesen Prozess kann man als Eltern von außen nicht kontrollieren, steuern oder beschleunigen. Muss man auch nicht.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-e86q6" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ob ihr euren Kindern regelmäßig Alternativen anbietet, um zu sehen wie das Interesse ist oder ob ihr erst auf Eigeninitiative des Kindes wartet ist glaube ich egal. Hauptsache es wird kein Druck aufgebaut und dieser wichtige und individuelle Entwicklungsprozess wird nicht zu einem von Erwachsenen gesetzten Erziehungsziel.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-6g2jp" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb"><strong>Zum Abschluss:</strong> Dieser Blogbeitrag thematisiert nicht das Abhalten, sondern hier geht es um Kinder, die an die Windel gewöhnt sind. </span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-99a55da elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="99a55da" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-7cp9" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><strong><span class="B6ypb">Quellen</span></strong></p></div><div data-breakout="normal"><div id="viewer-duj6m" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><a class="ZbI-- mzSg8" href="https://www.remo-largo.ch/assets/uea_69_remolargo.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-hook="web-link"><u>https://www.remo-largo.ch/assets/uea_69_remolargo.pdf</u></a></div></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-63kg7" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb"><a class="ZbI-- mzSg8" href="https://www.remo-largo.ch/assets/uea_66_remolargo.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-hook="web-link"><u>https://www.remo-largo.ch/assets/uea_66_remolargo.pdf</u></a> </span></p></div>								</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://liebevollaufwachsen.de/sauberkeitsentwicklung/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Zähne putzen</title>
		<link>https://liebevollaufwachsen.de/kind-will-keine-zaehne-putzen/</link>
					<comments>https://liebevollaufwachsen.de/kind-will-keine-zaehne-putzen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Bechmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2025 19:32:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung & Alltag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://liebevollaufwachsen.de/?p=2953</guid>

					<description><![CDATA[Was, wenn Kinder nicht Zähne putzen wollen? Du hast schon alles mögliche versucht? Dir wurde auch schon der Ratschlag gegeben, dein Kind (vorsichtig) festzuhalten? Denn Zähne putzen muss sein! Ja, muss es, aber eine gewaltfreie Kindheit muss definitiv wichtiger sein, von daher möchte ich dir ein paar Hintergrundinformationen geben, damit du dein Kind besser verstehen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2953" class="elementor elementor-2953" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-2d782153 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="2d782153" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-100dfd5 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="100dfd5" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Was, wenn Kinder nicht Zähne putzen wollen? </h4>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-25bfb10 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="25bfb10" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal">
<p id="viewer-6rjnq" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Du hast schon alles mögliche versucht? Dir wurde auch schon der Ratschlag gegeben, dein Kind (vorsichtig) festzuhalten? <br /><strong>Denn Zähne putzen muss sein! </strong></span></p>
</div>
<div data-hook="rcv-block3">Ja, muss es, aber eine <strong>gewaltfreie Kindheit muss definitiv wichtiger sein</strong>, von daher möchte ich dir ein paar <strong>Hintergrundinformationen</strong> geben, damit du dein Kind besser verstehen kannst, weshalb dein Kind (v.a. in den Morgen- und Abendstunden) nicht das macht, was nötig ist. Nämlich Zähne putzen.</div>
<div data-hook="rcv-block5"> </div>
<div data-breakout="normal">
<p id="viewer-701ai" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Kinder erleben das Zähne putzen als etwas, das <strong>sie selbst kontrollieren</strong> wollen und können (Mund auf/zu machen). Wie viele hygienische Gegebenheiten ist auch der Toilettengang eine Situation, die das Kind kontrollieren kann und worauf der Erwachsenen schwer einen Einfluss hat. </span></p>
</div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4a59654 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="4a59654" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vorweg:</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-a558504 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="a558504" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Der Körper deines Kindes ist ein empfindlicher und sensibler Bereich. Kinder benötigen in jungen Jahren noch sehr viel Hilfe, v.a. bei der Körperhygiene. Und wenn wir etwas bei unseren Kindern machen, was direkt ihren Körper betrifft, wie wickeln oder Zähne putzen, dann geben <strong>Kinder ihre Kontrolle über sich auf</strong>. Und je älter Kinder werden, desto seltener (und mit weniger Zustimmung) lassen sie diese Handlungen zu. Vor allem die <strong>Mundhöhle</strong> ist eine sehr <strong>sensible Zone</strong> und wie wir Erwachsenen es auch vom Zahnarzt kennen, geben wir ungern die Kontrolle über etwas ab, das wir dann auch nicht sehen können. <br /><br />Das Zähne putzen an sich <strong>kann</strong> tatsächlich auch <strong>weh tun</strong>, wenn Zähne kommen, wenn das Zahnfleisch gereizt ist, wenn man zu fest putzt usw. Da wir als Elternteil etwas putzen, das wir selbst nicht erspüren können, fällt es uns auch nicht immer leicht, den <strong>richtigen Druck</strong> auszuüben, von daher ist es immer wichtig <strong>vorsichtig zu putzen</strong>.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-5f68d56 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="5f68d56" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal">
<p id="viewer-3rufj" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Bitte wendet<strong> keine</strong> Maßnahmen, wie Festhalten, Zwang, Druck usw. an. Kinder haben Respekt, Wertschätzung und ein Recht auf eine gewaltfreie Kindheit verdient. <strong>Immer!</strong></span></p>
</div>
<div data-breakout="normal">
<p id="viewer-fqa19" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Daher kann es schon passieren, dass Kinder eine solche Situation nutzen, um eventuell woanders verloren gegangene <strong>Kontrolle</strong> eben bei genau dem Zähne putzen <strong>wieder zu erlangen</strong>. Falls das der Fall ist, bringt festhalten oder Druck ausüben nur noch mehr Frust! Euch sollte klar sein, dass jeglicher Zwang oder ausgeübter Druck auf dein Kind die Situation nur noch verschlimmern und dein Kind dann vermutlich ganz dicht macht. <br /><br />Verständlich, oder? <br />Würdest du wollen das dir jemand mit einer Hand den Kiefer aufdrückt und mit der anderen Hand feste deine Zähne schrubbt?</span></p>
</div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-00a0167 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="00a0167" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Ja, es macht einen als Elternteil sauer, weil wir, im Gegensatz zum Kind, die langfristigen negativen Folgen von Nichtputzen kennen und vorhersehen können. Unsere Kinder können das nicht. Sie wissen nicht, dass wenn sie eine Zeit lang ihr Zähne nicht putzen, diese dann schlecht werden und sich Karies entwickeln kann. <br /><strong>Kinder leben im Hier und Jetzt</strong> und Zähne putzen ist etwas, dass wir Erwachsene erwarten und oftmals zu langweilig für Kinder gestalten.<br /><br />Laut <strong>RKI</strong> <em>(Journal of Health Monitoring 2018 3(4))</em> putzen sich <strong>22,3%</strong> der 0 bis 17 jährigen zu <strong>selten</strong> die Zähne. In dieser „Risikogruppe“ kommen Jungen häufiger vor und je älter die Kinder werden, desto seltener putzen sie. Vermutlich durch fehlende Vorbilder. <strong>Daher sollten Eltern unbedingt Vorbild sein</strong> und selbst <strong>mindestens zweimal täglich</strong> für mindestens 3 Minuten die <strong>Zähne putzen</strong>.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-61839ef elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="61839ef" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Wenn dein Kind nun eine Phase der Verweigerung hat, dann solltest du vorab nach <strong>möglichen Ursachen</strong> suchen bzw. vom <strong>Zahnarzt</strong> deines Vertrauens die Zähne untersuchen lassen, so dass diverse Gegebenheiten wie Aphthen im Mund, Entzündungen oder anderes ausgeschlossen werden können. Hat dein Kind diesbezüglich ein Problem, so kann Zähne putzen sehr <strong>schmerzhaft</strong> sein und daher sollten die Zähne unbedingt sehr <strong>vorsichtig</strong> geputzt werden!</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-1eaf819 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1eaf819" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal">
<p id="viewer-52uc7" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Liegt nichts vor, aber dein Kind will einfach nicht die Zähne putzen, musst du kreativ werden. Und da hilft wohl oder übel nur eine spielerische Herangehensweise. <strong>Kinder lernen durch Spielen und Nachahmung.</strong></span></p>
</div>
<div data-breakout="normal">
<p id="viewer-9bf8f" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb"><strong>Welche Zahnbürste nutzt ihr?<br /></strong>Wir haben z.B. viele verschiedene und darunter ist eine elektrische, die unser Kind täglich nutzt. <br />Daneben haben wir 5 verschiedene Motto Zahnbürsten mit unterschiedlichen Kopfstärken. Und wir nutzen 2 verschiedene Zahnpasten. <br />Unser Kind sucht sich jeden Tag dreimal die Zahnbürste und eine Zahnpasta aus und putzt erst selbst und wir im Anschluss nach! Aber so war es nicht immer. Es gab Phasen, da war es wirklich schwer.</span></p>
</div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-32ae9c5 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="32ae9c5" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Impulse:</h4>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-6ebf30e elementor-list-item-link-full_width elementor-widget elementor-widget-icon-list" data-id="6ebf30e" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="icon-list.default">
							<ul class="elementor-icon-list-items">
							<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Keinen Druck aufbauen: Und den Grund für die Verweigerung herausfinden (Schmerzen, Überforderung, Hektik, fehlende Selbstbestimmung).</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Wenn das Zähne putzen weh tut, dann kann es helfen eine andere Zahnbürste mit einem anderen Borstenkopf auszuprobieren. Zuerst das Kind selbstbestimmt putzen lassen und dann vorsichtig nachputzen. Verschiedene Zahnbürsten und -Pasta sowie daraus auswählen lassen.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Wenn es was mit Kontrolle zu tun hat, dann eine Situation vor dem Zähne putzen finden, die das Kind komplett kontrollieren kann. Das heißt, du solltest das Zähne putzen in den Tagesablauf passend legen.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Zähne putzen mit Spaß verknüpfen: </span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Bilderbuch über Zähne putzen vorlesen. Es gibt tolle Bilderbücher, die das Thema Zähne putzen kindgerecht erläutern und die deinem Kind die Notwendigkeit aufzeigen.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Lieder über das Zähne putzen singen (kann man nach googlen).</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Rollenspiele oder Phantasiegeschichten.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Vorbild sein: vorputzen.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Rollen vertauschen: Lass deine Zähne von deinem Kind putzen und dann tauscht die Rollen.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Lass, damit dein Kind die Dauer einschätzen kann, eine Spieluhr oder Sanduhr laufen.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Lass dein Kind das Waschbecken anmalen, mit extra wasserlöslichen Stiften.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Gib deinem Kind einen Handspiegel, so dass es sich dabei sehen kann.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Vielleicht kannst du ja auch eine Zahnputz-Routine etablieren.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Geht auf die Suche nach: den Lieblingsfantasiefiguren deines Kindes. Je nach Alter deines Kindes.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Wenn dein Kind das Zähne putzen gar nicht zulässt, dann versuche es doch einfach zu einem anderen Zeitpunkt.</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Sucht „Essensreste“, die sich versteckt haben und ihr sie nun finden wollt (Verstecken spielen mit der Zahnbürste).</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-circle" viewBox="0 0 512 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M256 8C119 8 8 119 8 256s111 248 248 248 248-111 248-248S393 8 256 8z"></path></svg>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Erstelle ein Zahnputz-Spielekorb in dem alle wichtigen Utensilien vorliegen: Sanduhr, Buch, Fingerspiel Puppen, Handspiegel, Kuscheltier usw.</span>
									</li>
						</ul>
						</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-9a0e0b2 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="9a0e0b2" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal">
<p id="viewer-tmic" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb"><strong>Wir halten fest: </strong>Zähne putzen betrifft eine sehr sensible Zone, bedeutet oftmals Kontrollverlust und wird zu Tageszeiten umgesetzt, zu denen Kinder meist die geringste Kooperationsbereitschaft besitzen. </span></p>
</div>
<div data-hook="rcv-block20">Aber, es gibt viele spielerische Möglichkeiten, wie du deinem Kind die Zähne putzen kannst. Manchmal liegt es nur an der falsche Zahnbürste oder die Zahnpasta schmeckt nicht. Manchmal fehlt dem Kind die Kontrolle und Selbstbestimmung und manchmal fehlt deinem Kind die Portion Spaß.</div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b72aeb9 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="b72aeb9" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Exkurs: Selbstbestimmung und Kontrollverlust:</h5>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-a32496c elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="a32496c" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<div data-breakout="normal">
<p id="viewer-1r7ug" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ich habe ja schon des Öfteren über die Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit geschrieben. Kinder haben oft das Gefühl von Machtlosigkeit und dass sie über die Situationen keine Kontrolle besitzen. Dieser Zustand führt dazu, dass Kinder nicht mehr kooperieren wollen oder können. Denn Kontrollverlust und Machtlosigkeit frustrieren, stressen einen und stimmen traurig.</span></p>
</div>
<div data-breakout="normal">
<p id="viewer-1h4m" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Jetzt gibt es aber viele Situationen, in denen wir Erwachsene darauf bedacht sind, dass Kinder etwas machen (zu ihren Gunsten): Zähne putzen, Wickeln, Jacke oder Mütze anziehen oder zum Arzt gehen. Und genau in diesen Situationen streikt ein Kind, sagt „Nein“, wehrt sich und steht für sich ein. <br />Denn zu oft geben wir den Kindern keinerlei Kontrolle, nicht mal die Möglichkeit, etwas an der Situation zu kontrollieren und zu entscheiden.</span></p>
</div>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Hinzu kommt:</h5>				</div>
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									<p>Stellst du eine Frage, dann ist ein „Nein“ eine Antwort, wenn auch nicht die gewünschte. <br />Daher mein Tipp: Gib deinem Kind die Möglichkeit, aus etwas auszuwählen.</p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zähne putzen? </h5>				</div>
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									<p>Lass dein Kind die Zahnbürste aussuchen.</p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Windel?</h5>				</div>
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									<p>Lass dein Kind entscheiden, wo gewickelt wird, mit welcher Windel.</p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Essen? </h5>				</div>
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									<p>Biete 2/3 Sachen an.</p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Nach Hause gehen?</h5>				</div>
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									<p>Lass dein Kind de nach Hause Weg wählen.</p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Raus gehen?</h5>				</div>
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									<p>Lass dein Kind wählen, welche Mütze.</p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Lass dein Kind mit entscheiden. </h5>				</div>
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									<p>Involviere dein Kind in den Ablauf und in den Prozess. <br />Es muss nicht immer die Wahl zwischen 2 Gegenständen sein, es kann auch einen bestimmten Ablauf mit gestalten.<br /><br /><strong>Übergebe deinem Kind so viel Entscheidungsfreiheit und Kontrolle, wie in der Situation möglich ist</strong>. Das kommt natürlich auf das Alter an, aber es kann die Kooperationsbereitschaft steigern und stärkt sogar noch ganz nebenbei eure Bindung. Denn dein Kind gewinnt Kontrolle über sich und fühlt sich dadurch wertvoll und in seiner Persönlichkeit gestärkt.</p>								</div>
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									<p><em>Ich hoffe für euch ist ein passender Ratschlag dabei und ihr könnt entspannter an das Zähne putzen ran. <br />Falls nicht, dann schreib mir gerne eine </em><a class="ZbI-- mzSg8" href="mailto:liebevoll.aufwachsen@gmail.com" target="_blank" rel="noopener" data-hook="web-link"><strong><em>E-Mail</em></strong></a> <em>und erläutere mir eure Situation, vielleicht kann ich euch weiterhelfen.<br /><br />Oder ihr schaut euch mein Angebot zur <a href="https://liebevollaufwachsen.de/elternberatung/">Elternberatung</a> an. Ich unterstütze euch gerne auf eurem Weg.</em></p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Hier gibt es die Spielekarten 🙂 </h5>				</div>
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									<p>Drucke und schneide die Karten aus (es gehören immer zwei zusammen) und laminiere sie am besten ein. <br />Nun gestaltest du mit den Karten und eventuell anderem Spielzeug einen <strong>Zahnputz-Korb,</strong> der immer dann zum Einsatz kommt, wenn dein Kind die Zähne putzen soll. In diesem Korb können meine Karten sein, Bilderbücher oder zum Beispiel auch Malstifte für das Waschbecken (auf Wasserbasis). Dein Kind darf entweder ein Spielzeug oder eine Karte ziehen, sich aussuchen oder du gibst deinem Kind die Wahl zwischen zwei Sachen. Schaut einfach was für euch am besten ist.</p>								</div>
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