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	<title>Eingewöhnung Kindergarten &#8211; liebevollaufwachsen</title>
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		<title>Musst du dein Kind für die Eingewöhnung abstillen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Caroline Bechmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 11:20:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eingewöhnung Kindergarten]]></category>
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					<description><![CDATA[Natürlich nicht! Diese Frage wird mir häufig von verunsicherten Eltern gestellt, weil es nach wie vor einige pädagogische Fachkräfte gibt, die Eltern genau das sagen! &#8222;Sie müssen ihr Kind vorher abstillen, sonst wird die Eingewöhnung schwerer!&#8220; &#8211; Das ist absoluter Schwachsinn! Du musst gar nichts&#8230; Ich würde gerne wissen, woher sich Erzieher*innen diese Information nehmen? Wie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3099" class="elementor elementor-3099" data-elementor-post-type="post">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Natürlich nicht! </h2>				</div>
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-dq18m" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Diese Frage wird mir häufig von verunsicherten Eltern gestellt, weil es nach wie vor einige pädagogische Fachkräfte gibt, die Eltern genau das sagen!</span></p></div><div data-hook="rcv-block3">&#8222;Sie müssen ihr Kind vorher abstillen, sonst wird die Eingewöhnung schwerer!&#8220; &#8211; Das ist absoluter Schwachsinn! Du musst gar nichts&#8230;</div><div data-hook="rcv-block4"> </div><div data-breakout="normal"><div id="viewer-f2ktu" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto">Ich würde gerne wissen, woher sich Erzieher*innen diese Information nehmen? Wie kommen sie darauf? Ich glaube es liegt daran, dass oftmals tiefergreifendes Wissen über die kindliche Entwicklung, Bindungstheorie und Entwicklungspsychologie fehlt. Denn Kinder sind soziale Wesen: Sie wollen Beziehungen zu anderen aufbauen, nicht nur zu den Eltern! Und sie machen das auch, während sie z.B. noch gestillt werden oder eine kuschelige Einschlafbegleitung erhalten.</div></div><div data-hook="rcv-block7">Natürlich ist die Beziehung zu den Eltern meistens tiefer und stärker, ist ja logisch. Und oftmals (aber nicht immer) ist die Bindung zur Mutter am stärksten &#8211; je nachdem, wer zu Hause die meiste Zeit (qualitativ) mit dem Kind verbringt.</div><div data-hook="rcv-block9">Kinder können zu mehreren Menschen eine Bindung aufbauen. Diese Bindungsbeziehungen sind hierarchisch. Aber ein Kind kann zu mehreren Personen eine Bindungsbeziehung aufbauen. Wenn bei einem Familienfest dein Kind hinfällt und weint, dann kann es sein, dass dein Kind nur von dir getröstet werden will. Das mag daran liegen, dass es gute Erfahrungen mit dir und deiner Reaktion auf Schmerzen gemacht hat. Dein Kind weiß , dass es bei dir sicher und gut aufgehoben ist.</div><div data-hook="rcv-block10"> </div><div data-breakout="normal"><div id="viewer-60qb1" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto">Damit ein Kind Beziehung aufbaut, muss es eine Verbindung zur anderen Person herstellen. Ohne Verbindung keine Beziehung. Und Verbindung zu Kindern baut man z.B. durch einen empathischen und freundlichen Umgang mit Kindern auf. Durch Spielen. Durch Vorlesen, basteln und gemeinsam Spaß haben. Ich als erwachsene Person muss mich auf die Ebene des Kindes begeben und Kontakt aufbauen. Ich lächle ein Kind z.B. an und biete dem Kind freundlich ein Puzzle an. Wenn das Kind sich noch nicht traut, zum Elternteil geht, dann ist das vollkommen okay. Immerhin soll das Kind ja nicht jeder Person auf Anhieb vertrauen.</div></div><div data-hook="rcv-block13">Ein Kind muss sich durch die Reaktion der Eltern erst einmal absichern, ob die neue Person vertrauenswürdig ist. Wenn jetzt die Mama noch mit mir lacht und beim Puzzle mitmacht, dann ist das Eis gebrochen und einem Verbindungsaufbau steht nichts mehr im Weg.</div><div data-hook="rcv-block14"> </div><div data-breakout="normal"><div id="viewer-dkd20" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto">Pädagogische Fachkräfte müssen über die Eltern in Verbindung mit dem Kind treten. Indem ein Kind sieht, dass MaPa mir als Erzieherin vertrauen fängt es an die Aufmerksamkeit auf mich zu richten.</div></div><div data-hook="rcv-block16"> </div><div data-breakout="normal"><div id="viewer-2d0kk" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto">Es ist die Aufgabe der pädagogischen Fachkraft die Beziehung zu einem Kind aufzubauen.<br /><br /></div></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-fr317" class="YkmxR FKZMr Fxj77 MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Es ist die Aufgabe der pädagogischen Fachkraft das Eis zu brechen und Vertrauen aufzubauen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-frhn" class="YkmxR FKZMr Fxj77 MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Es ist die Aufgabe der pädagogischen Fachkraft in Verbindung mit dem Kind zu treten.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-1kadp" class="YkmxR FKZMr Fxj77 MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Es ist die Aufgabe der pädagogischen Fachkraft, dass sich das Kind sicher und geborgen fühlt. </span></p></div><div data-hook="rcv-block21"><strong>Und dafür musst du liebe Mama nicht abstillen!</strong> <br />Du musst auch nicht die Einschlafbegleitung verändern und du musst dein Kind auch nicht ins Kinderzimmer verfrachten, damit dein Kind lernt selbstständiger zu werden.</div><div data-hook="rcv-block24"> </div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-fdmk1" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Das sind veraltete und falsche pädagogische Denkweisen, die heute überholt sind. Wir wissen es heute besser und daher sage ich es dir jetzt auch so deutlich: DU bist nicht für den Beziehungsaufbau zwischen deinem Kind und der pädagogischen Fachkraft zuständig. Du kannst diesen Aufbau unterstützen, indem du deinem Kind zeigst, dass der/die Erzieher*in xy nett und vertrauenswürdig ist. Aber du musst dafür nichts (!) an der Beziehung zu deinem Kind verändern. </span></p></div><div data-hook="rcv-block25">Wenn dir jemand erzählen will, dass Stillen oder ein Familienbett, Tragen, kuscheln usw. falsch sei, da sich ein Krippen- oder Kindergartenkind von seinen Eltern ablösen muss, dann kennt diese Person sich recht wenig mit der Bindungstheorie und Entwicklungspsychologie aus oder möchte sich nicht auf dem aktuellsten Stand halten. Dann weißt du woran du bist bzw. wie das Bild vom Kind ist.</div><div data-hook="rcv-block27"> </div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-dceti" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Kinder können Beziehungen zu anderen aufbauen, auch wenn sie gestillt werden. Vor allem bei so großen Lebensabschnitten wie der Eingewöhnung ist ein Weiterstillen sogar von Vorteil, weil es Gewohnheit und Sicherheit schenkt. Weil es das Kind beruhigen kann. Gleiches gilt für die Einschlafbegleitung.</span></p></div><div data-hook="rcv-block30"> </div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-chjl3" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Du musst dich doch auch nicht von deiner Freundin emotional distanzieren, um neue Freundschaften zu knüpfen&#8230;</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-169gf" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Erzieher*innen, die denken, dass gestillte Kinder Probleme bei der Eingewöhnung haben, denken vermutlich auch, dass eine enge Bindung zwischen Eltern und Kind nicht gut sei. Weil sie denken nur so werden Kinder selbstständig. Sie wissen oder glauben nicht, dass Kinder durch unsere Begleitung (Co-Regulierung) selbstständig werden. Sie wissen nicht, dass Kinder sich sicher fühlen müssen, um zu lernen und ihre Umgebung zu explorieren. Sie verstehen die Relevanz von Bindung nicht.</span></p></div><div data-hook="rcv-block33"> </div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-bkde0" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Leider!</span></p></div><div data-hook="rcv-block35"> </div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-aoepp" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Dahinter steckt oft auch ein &#8222;Kinder dürfen nicht verwöhnt werden&#8220; oder ein &#8222;Da müssen sie durch&#8220;. Da stecken alte, harte Erwartungen dahinter und wenig Verständnis für die Emotionen und Gefühle eines Kindes. </span></p></div><div data-hook="rcv-block36"> </div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-4mtff" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">So, jetzt habe ich wieder viel zu viel geschrieben, um dir eigentlich nur zu sagen:</span></p></div><div data-hook="rcv-block38"> </div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-car29" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">IHR MÜSST NICHTS AN EURER BEZIEHUNG FÜR DIE EINGEWÖHNUNG VERÄNDERN!</span></p></div><div data-hook="rcv-block41"> </div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-5tqjh" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Im Gegenteil, bitte verändert vor und nach einer Eingewöhnung erst mal gar nichts, da die Eingewöhnung (neue Räume, neue Kinder, neue Bezugspersonen, neue Abläufe, neue Regeln, neue Strukturen, einer neuer Tagesablauf, Trennung von MaPa usw.) schon Veränderung genug ist. </span></p></div><div data-hook="rcv-block42"> </div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-fg798" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Lasst euch diesbezüglich nicht verunsichern. <br />Stillt, gebt die Flasche, tragt, bleibt im Familienbett, kuschelt, verwöhnt, tröstet so viel ihr wollt!</span></p><p>Gefällt dir dieser Beitrag? Dann schau dir meine Angebote zur <a href="https://liebevollaufwachsen.de/eingewoehnung/">liebevollen Eingewöhnung</a> an.</p></div>								</div>
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		<title>Weinen bei der Eingewöhnung &#038; bei Trennungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Caroline Bechmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 09:17:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eingewöhnung Kindergarten]]></category>
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					<description><![CDATA[Da sehr häufig die Frage aufkommt, ob eine Eingewöhnung ohne Weinen funktionieren kann und wenn ja wie, möchte ich heute ein bisschen näher auf das Weinen während der Eingewöhnung / einer Trennung eingehen: Je nach Alter des Kindes bei Eintritt in die Kita signalisiert ein Kind mit Weinen ja verschiedenes. Kinder, die z.B. schon sprechen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3059" class="elementor elementor-3059" data-elementor-post-type="post">
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-foo" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Da sehr häufig die Frage aufkommt, ob eine Eingewöhnung ohne Weinen funktionieren kann und wenn ja wie, möchte ich heute ein bisschen näher auf das Weinen während der Eingewöhnung / einer Trennung eingehen: </span></p></div><div data-hook="rcv-block2">Je nach <strong>Alter des Kindes</strong> bei Eintritt in die Kita signalisiert ein Kind mit Weinen ja verschiedenes. Kinder, die z.B. schon sprechen können, werden vermutlich auch erst ihre Sprache nutzen, um ihren Unmut zu äußern, anstatt gleich zu weinen, außer das Kind hat z.B. Schmerzen oder ist wirklich sehr traurig. Somit kann man mit einem <strong>älteren Kind </strong>eher in den <strong>Dialog </strong>gehen und über z.B. Gefühle oder Ängste reden. Das erleichtert die Eingewöhnung natürlich.</div><div data-hook="rcv-block3"> </div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-414h9" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Bei Kindern, die noch<strong> nicht sprechen</strong> können ist es ein bisschen schwieriger ein Weinen einzuschätzen und richtig zu interpretieren. Vor allem als Bezugserzieher:in, wenn man das Kind noch nicht so gut kennt und die <strong>Signale des Kindes</strong> einfach noch <strong>nicht</strong> so gut deuten kann. Ein Weinen des Kindes ist dann nicht mehr so einfach zu entschlüsseln und genau da liegt das Problem, denn viele Eltern spüren das es ihrem Kind während der Trennung nicht gut geht und würden auf ihr Bauchgefühl hören und entsprechend handeln. Wenn sich dann aber die pädagogische Fachkraft gegen das Bauchgefühl ausspricht und das Weinen des Kindes verharmlost oder sogar als Manipulation betitelt, dann kann das Eltern extrem verunsichern und verwirren. Daher zeigen so pauschale Aussagen wie etwa <em>&#8222;Dass ein Kind bei der Trennung weint ist gut, das zeigt den Schmerz, den Loslösungsprozess&#8220;</em> oder <em>&#8222;Ein Kind muss bei der Trennung weinen, dass ist normal und wichtig!&#8220;</em> nur, dass die Erzieher:innen den (Eingewöhnungs) Prozess <strong>nicht individuell </strong>sondern allgemein betrachtet und das hierbei vergessen wird, dass jedes <strong>Kind ein Individuum </strong>ist, seinen eigenen Entwicklungsstand- und sein eigenes Tempo hat.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-4r6lg" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Daher finde ich es schon mal sehr schwierig, wenn Erzieher:innen so verallgemeinernde Aussagen über das Weinen aussprechen. </span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-66d1c54 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="66d1c54" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Weinen ist immer ein Zeichen von <strong>&#8222;HIER STIMMT WAS NICHT!&#8220; </strong></p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-ae9bd30 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="ae9bd30" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Also hinter jeder Träne steckt tatsächlich eine Ursache (vielleicht ein unerfülltes Bedürfnis, Wut, Frust, Angst). Im Fall einer Eingewöhnung ist es häufig der <strong>Trennungsschmerz</strong>, die <strong>Angst vor dem Alleinsein </strong>und das <strong>fehlende Sicherheitsgefühl</strong>. <br /><br />Also haben die Tränen einen triftigen Grund. Und dieser sollte auch Ernst genommen werden. Eltern müssen hier abwägen, ob sie glauben, dass die Erzieher:innen dem Kind ein Gefühl von Sicherheit vermitteln könnten oder ob das Kind einfach noch zu wenig Beziehung zu den Bezugserzieher:innen aufbaut hat. Je nachdem sollten Eltern bleiben oder eine erste Trennung zulassen. Wenn ein Kind nach vier Tagen zu seinem:r Bezugserzieher:in noch keine Beziehung aufgebaut hat und sich daher mit allen Mitteln gegen eine Trennung wehrt, dann sollte das auch von beiden Seiten &#8211; Erzieher:in und Eltern &#8211; ernst genommen werden.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-1dd99c5 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1dd99c5" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Kinder müssen erst eine <strong>Beziehung &#8211; Vertrauensbeziehung</strong> zu den Bezugserzieher:innen aufbauen. Sie müssen erkennen und verstehen lernen, dass diese sie auch trösten und auffangen können. <strong>Denn für die erste Trennung benötigen Kinder jemanden an ihrer Seite, dem sie vertrauen, mit dem sie durch das Tal der Tränen gehen können und mit dem sie gemeinsam diese Situation meistern. </strong>Letztlich ist nicht das Weinen das Problem, sondern die Tatsache, dass Kinder sich nicht beruhigen lassen, da sie zu den Bezugserzieher:innen noch keine Beziehung aufgebaut haben.</p>								</div>
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									<p>Vermutlich gehören Tränen einfach zum Kindergartenalltag dazu. Und Tränen sind auch nicht schlimm. Tränen zeigen uns Erwachsenen, dass es dem Kind nicht gut geht und sie helfen dem Kind bestimmte Gefühle abzubauen. Tränen reinigen. Tränen heilen. Und im Alltag einer Kita laufen immer wieder mal Tränen.</p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Auch zu Hause laufen Tränen und dann reagieren wir meistens wie? </h5>				</div>
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									<p>Wir gehen zu unseren Kindern und <strong>schenken Trost</strong>, wir nehmen unsere Kinder auf den Arm und zeigen ihnen <strong>Verständnis</strong>, schenken ihnen<strong> Geborgenheit </strong>und <strong>Sicherheit</strong>. <br />Körperkontakt, Nähe und einen feinfühligen Umgang brauchen die meisten Kinder dann. Und bei einer Eingewöhnung &#8211; beziehungsweise bei den Trennungen (v.a. bei der ersten) &#8211; benötigen Kinder das auch.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-25a6b0e elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="25a6b0e" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Sicherheit - Geborgenheit - Verständnis. </h3>				</div>
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									<p>Dazu benötigt die zwischenmenschliche Beziehung Erzieher:in &amp; Kind einfach ein bisschen Zeit.<br />Manche Kinder brauchen mehr Zeit, um Vertrauen zu anderen aufzubauen, andere sind da schneller. Manchmal fällt es auch einem:r Erzieher:in nicht leicht zu einem Kind durchzudringen. Manchmal sind Erzieher:innen verunsichert oder die Eltern strahlen starke Unsicherheit aus. <br />All das ist menschlich. <strong>Keine Eingewöhnung läuft nach Schema F ab</strong>, sondern jede Eingewöhnung ist etwas besonderes, an die beteiligten Personen gebunden, weil es ein Prozess zwischen mind. drei Personen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten ist. <br />Daher kann keine Eingewöhnung nach Plan verlaufen oder nach einem bestimmten Modell. Diese Modelle sollten immer nur eine grobe Anleitung, eine mögliche Herangehensweise darstellen, dabei aber immer Raum für Persönlichkeit und Einzigartigkeit lassen.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-137fe01 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="137fe01" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Das solltest du immer bedenken, wenn du als Erzieher:in oder Elternteil in einer Eingewöhnung steckst, dann denk daran, dass <strong>keine Eingewöhnung der anderen gleicht. <br /></strong>Vergleiche bringen hier gar nichts. <br />Und Aussagen von Erzieher:innen wie &#8222;<em>das mache ich schon seit 40 Jahren s0, hat bisher immer funktioniert!&#8220; </em>oder <em>&#8222;so läuft das hier immer ab&#8220;</em>, zeigen, dass die Eingewöhnung mit diesem/r Erzieher:in nicht individuell verlaufen wird, sondern vermutlich dann doch nach Schema F.</p>								</div>
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									<p><strong>Wer das nicht möchte, sollte das ansprechen. Fragt in den diversen Vorgesprächen (Aufnahmegespräch) bei den Erzieher:innen nach. </strong></p>								</div>
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-a2fv9" class="YkmxR FKZMr qQTX4 MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Wie läuft die Eingewöhnung?<br /></span>Ist sie individuell?<br />Wieviel Zeit bekommt ihr?<br />Wann wird eine Trennung vorgenommen?<br />Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?<br />Wann bricht man eine (v.a.) erste Eingewöhnung ab?<br />Was mutet man sich und seinem Kind zu?<br />Was ist wenn ihr die erste Trennung abbrechen musstet?<br />Was, wenn ein geplantes Zeitfenster nicht eingehalten werden kann?</p></div>								</div>
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									<p>Es gibt so viele Fragen, die du als Elternteil vorab mit dir und mit dem Erzieher:innen-Team klären musst, damit du <strong>gestärkt</strong> in deiner inneren Haltung die Eingewöhnung individuell gestalten und umsetzen kannst. <br />Je sicherer du bist, je gefestigter deine innere Haltung ist und je genauer du weißt, was du zulässt und was nicht, desto eher wirst du dich für dich und dein Kind in schwierigen Situationen einsetzen. Mach dir also vorab Gedanken darüber, wann du dein Kind Weinen lässt und wann du dein Kind trösten möchtest. Mit Weinen lassen meine ich, wann du dem:r Erzieher:in das Zepter übergibst, um dein Kind beim Weinen zu begleiten.</p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zurück zum Weinen: </h5>				</div>
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									<p>Vorab sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass <strong>Weinen nicht immer etwas Schlechtes ist</strong>. Für uns Erwachsene ist Weinen vermutlich mit Schmerz, mit Trauer oder Wut verbunden und diese Gefühle wollen wir unseren Kindern am liebsten ersparen. <br />Aber das wäre gänzlich kontraproduktiv und nicht gut für unsere Kinder. Kinder müssen &#8211; im geschützten Rahmen &#8211; jedes Gefühl kennen und leben lernen. Wir können unseren Kindern den Frust nicht ersparen, den sie erleben, wenn sie vom Spielplatz heim sollen oder wenn wir sie wickeln. Wir können ihnen auch nicht die Angst abnehmen, die sie vor lauten Geräuschen oder Ärzt:innen haben. Ihr versteht, worauf ich hinaus will, oder? <br />Wir können unseren Kindern den Weg nicht frei machen und jede Hürde beseitigen, denn so lernen Kinder nicht mit ihren Gefühlen umzugehen. Sie könnten keine Alternativen ausprobieren und selbst entdecken, was ihnen gut tut.</p>								</div>
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									<p>Manche Kinder weinen, andere schreien und wiederum andere ziehen sich zurück, wenn sie intensive Gefühle erleben. Und das ist vollkommen in Ordnung so, da jeder anders mit Gefühlen umgeht, daher sind Tränen auch vollkommen in Ordnung. So lange sie von uns Erwachsenen begleitet werden. Und gleiches gilt nun mal auch für die Eingewöhnung.</p>								</div>
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									<p><strong>Keiner sagt, dass Kinder nicht weinen dürfen/sollen</strong>, sondern Kinder sollen in ihrer Trauer <strong>begleitet</strong> werden können und das geht nun mal nur, wenn sie der <strong>neuen Bezugsperson vertrauen </strong>und sich in deren Umgebung sicher fühlen. Und dieser Prozess ist <strong>nicht vorhersehbar</strong>, sondern ganz individuell. Soll heißen, dass man nicht am ersten Tag festmachen kann, wann die erste Trennung stattfinden kann, sondern dass man diesen Kennenlernprozess erstmal beobachten muss und schauen muss, wie sich das Kind in der neuen Umgebung zurecht findet.</p>								</div>
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									<p>Wird ein Kind zu früh von MaPa getrennt, dann protestiert es natürlich! Dann lässt es sich auch kaum beruhigen, dann ist der/die Bezugserzieher:in kein sicherer Hafen für das Kind. Dann sollte die <strong>Trennung abgebrochen</strong> werden. Kann das Kind mit dem:r Erzieher:in zusammen die erste Trennung meistern, also lässt sich das Kind schnell beruhigen, dann ist die erste Trennung positiv und erfolgreich verlaufen.</p>								</div>
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									<p>Nun kann es vorkommen, Nein, es kommt häufig vor, dass Kinder eine ganze Zeit lang noch bei jeder Verabschiedung / Trennung weinen. <strong>Auch hier darf ein Kind Weinen</strong> &#8211; im Grunde ist es Bindungsverhalten. <br /><strong>Das Wichtige ist, dass die Erzieher:innen das Kind auffangen und trösten können, der/die Bezugserzieher:in zu einem sicheren Hafen wird. </strong>Und nach einiger Zeit sind das die meisten Erzieher:innen für die Kinder. Daher weinen viele Kinder zwar bei der Übergabe, aber beruhigen sich dann ganz schnell. Dieses Weinen bei der Übergabe kann phasenweise immer mal wieder auftreten und hängt auch einfach mit Stimmung und Tageslaune oder bestimmten Veränderungen zusammen. Je nachdem, wie stark hier das Kind weint (Liebe Eltern, ihr seid die Experten eurer Kinder!) muss man manchmal auch einfach noch mit einem 4,5 jährigen Kind noch mal in die Gruppe und Unterstützer und Begleiter sein, bis das Kind bereit ist, allein dort zu bleiben. Solche Phasen gibt es.</p>								</div>
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-bh0sl" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Betonen möchte ich noch, dass Eltern dem (Eingewöhnungs)Prozess mit ihrer Anwesenheit nicht im Weg stehen. Ihr verhindert auch keinen Beziehungsaufbau. Ihr seid die erste Zeit der notwendige <strong>sichere Hafen, der Trostspender und der Bodyguard</strong>. </span></p></div><div data-hook="rcv-block51"><strong>Ich habe es ja schon sehr oft beschrieben:</strong></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-4gard" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Kinder explorieren ihre Umgebung dann, wenn sie sich sicher fühlen (Kreis der Sicherheit). Sobald sie sich unsicher fühlen, kehren sie zu ihrem sicheren Hafen zurück und tanken Kraft. Fühlen sie sich wieder geborgen, erkunden sie wieder ihre Umgebung. Während einer Eingewöhnung läuft es genauso. Wenn sich das Kind sicher fühlt, dann kann sich das Kind auch den Erzieher:innen öffnen und eine Beziehung aufbauen. Wenn Eltern rausgeworfen werden, weil die Meinung vorherrscht, dass Eltern den Eingewöhnungsprozess nur unnötig in die Länge ziehen würden, dann werden Kinder ins &#8222;kalte Wasser&#8220; geschmissen, sich selbst überlassen und dann MÜSSEN sie im Eiltempo neue Beziehungen aufbauen, damit sie ihr notwendiges Sicherheitsgefühl erhalten. Also so ist der Beziehungsaufbau nur Mittel zum Zweck und nicht wirklich gut. Viele Kinder passen sich dann einfach an, irgendwann dann bauen sie auch eine Beziehung auf. Aber es nun mal auch anders &#8211; ist dann zwar mit mehr Zeit, Aufwand und Organisation verbunden, aber es ist KINDGERECHT. </span></p></div>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Fazit dieses Blogbeitrags: </h5>				</div>
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-fkec8" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Weinen ist nichts, das wir vermeiden müssen. <strong>Weinen hilft Kindern, ihre Gefühle auszudrücken</strong> und Anspannung abzubauen &#8211; es ist wie ein Sprachrohr ihrer Gefühle. <strong>Eltern </strong>sollten ihre Kinder so lange begleiten können wie nötig und Tränen ihrer Kinder auch zulassen. Wenn Kinder während der Eingewöhnung weinen (und das kommt bei fast jedem Kind irgendwann vor), dann fühlt euch nicht schlecht, habt kein schlechtes Gewissen, denn ihr begleitet euer Kind entweder davor oder danach. Währenddessen begleitet hoffentlich der/die Erzieher:in das Kind. Manches was in der Kita passiert, können wir nicht ändern (z.B. auch nicht unbedingt das Strafpuzzeln oder den stillen Stuhl), aber wir können alles auffangen (Nachmittags, nach der Kita: Erlebtes aufarbeiten, darüber sprechen, Rollenspiele, Symbolspiele, Kuscheln usw.).</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-66hs3" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Zudem müssen <strong>Eltern zu den Erzieher:innen </strong>Vertrauen aufbauen und ihren Kindern eine partnerschaftliche Zusammenarbeit vorleben. Wenn Kinder sehen, dass du MaPa dem/r Erzieher:in vertraut, dann fühlt das Kind dieses Vertrauen und dem Kind fällt es leichter selbst zu vertrauen.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-8lm65" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb"><strong>Erzieher:innen</strong> können Tränen begleiten, wenn sie eine Beziehung zum Kind aufgebaut haben und das benötigt Zeit &#8211; individuell. </span></p></div>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-bde6bde elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="bde6bde" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p><strong>Daher sollte jede Eingewöhnung individuell gestaltet werden und nicht nach Schema F verlaufen. </strong></p>								</div>
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									<div data-breakout="normal"><p id="viewer-elu6f" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Ich glaube in der Praxis sind Tränen kaum (nicht) zu vermeiden, da es einfach eine schmerzhafte Erfahrung ist, wenn MaPa gehen und <strong>Kinder in diesem Alter nur ein Gefühl fühlen können</strong> (sie können nicht gleichzeitig Freude verspüren, dass sie ihre Freunde sehen und den Trennungsschmerz somit überbrücken), sondern sie fühlen immer das intensivere Gefühl &#8211; in diesem Zusammenhang dann Trauer. Daher weinen viele Kinder bei der Übergabe und beruhigen sich dann relativ schnell. Während der Eingewöhnung bauen die Kinder auch (individuell) eine Beziehung zu ihren Bezugserzieher:innen auf, aber wenn MaPa gehen, dann ist das eine schmerzhafte Situation, weil ihr ja der sicherste Hafen seid. Ihr seid die Nummer 1. Bei euch will das Kind bleiben.</span></p></div><div data-breakout="normal"><p id="viewer-6m399" class="YkmxR FKZMr pqcPG MaBN2" dir="auto"><span class="B6ypb">Wenn ihr geht, dann hilft dem Kind weinen, da weinen die Gefühlslage zeigt und dem Kind hilft, mit dem Schmerz zurecht zu kommen. So lange ein Kind sich nicht panisch an euch festklammert und wirklich brüllt, müsst ihr ein Weinen nicht sofort vermeiden (der/die Erzieher:in ist ja da), wenn ihr das Gefühl habt, dass euer Kind in der Gruppe eigentlich gut angekommen ist.</span></p></div>								</div>
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									<p>Du erlebst gerade eine schwierige Eingewöhnung und brauchst Unterstützung? <br /><a href="https://liebevollaufwachsen.de/eingewoehnung/">Hier geht’s zu meinem Angebot liebevolle Eingewöhnung.</a></p>								</div>
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